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Bedeutung erkennen

Zur Bedeutung der Uferwege am Thuner- und Brienzersee Verkennen Thuner- und Brienzersee die volkswirtschaftliche Bedeutung der alten Zuzüger und der alten Gäste? Die Seeregionen sind auf gutem Wege, zu einem Senioreneldorado zu werden. Das Angebot an altersgerechten Wohnungen und Heimen nimmt ständig zu. Bisher als Ferienwohnung vermietete Objekte werden zu Alterswohnsitzen. Während die Tourismusorganisationen die ausfallenden Kurtaxen beklagen, profitieren die Gemeinden von den weit höheren Einnahmen aus den zusätzlichen Steuereinnahmen dieser neuen Gemeindebürger. Es wäre aus Gemeindeinteresse nun an der Zeit, die vielen noch offenen Lücken der Seeuferwege so zu schliessen, dass nicht Umwege über mühsam erklimmbare, höher gelegene Hang- und Forstwege oder andere nicht mehr am See liegende Ortsteile in Kauf genommen werden müssen. Das See- und Flussufergesetz unterstützt derartige Projekte mit Beiträgen bis über 90 Prozent (siehe neues Sanierungsprojekt Iseltwald-Giessbach). Heute gibt die Schifffahrt bereits gute Tipps zur Kombination von Wanderung und Schifffahrt. Diese könnten bei entsprechendem Angebot noch erweitert und konkreter gefasst werden. Noch ist das Personal meist zu wenig in der Lage, Reisende über die Eröffnungen, Begehbarkeit und Länge von Uferwegen zu informieren. Ich erachte die Massnahmen am Seeufer auch im Interesse der Zielgruppe Familien mit Kinderwagen als vordringlich. Die alte Garde und die Kinderwagen-Kategorie werden wegen den Aufstiegen und den schwindelerregenden und unstabilen Hängebrücken leider nur zu wenig vom geplanten Höhenweg profitieren können. Markus Allenbach-ChristeAdelboden >

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