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Begleitet auf dem Jakobsweg

Am Montag startet

Sechs Personen werden am Montag in Schwarzenburg ein Stück Jakobsweg unter die Füsse nehmen. Dieser führt von Nordeuropa – wo er anfängt ist unklar – bis nach Santiago de Compostela in Spanien. Wie überall können sich die Pilgernden auch zwischen Konstanz und Genf nach Wegweisern richten, auf denen eine Jakobsmuschelschale zu sehen ist. Allein oder begleitet Jährlich pilgern an die 100000 Personen über den Jakobsweg zur Kathedrale von Santiago. Viele gehen allein. Das Grüppchen, das am Montag in Schwarzenburg startet, pilgert mit der Pilgerbegleiterin Marianne Lauener aus Frutigen. Sie war die erste Frau, die eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen hat. Diese wird von den Kirchen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz angeboten. Die 45-Jährige lebt mit ihrer Familie in Frutigen, wo sich zwei Äste des Jakobsweges treffen: Der luzernische und jener aus dem Berner Oberland. Marianne Lauener macht sich jährlich mehrmals mit einer Gruppe auf den Weg. Heute sind auf der Homepage des Vereins Jakobsweg schon eine stattliche Anzahl solcher Begleiterinnen zu finden. Unter ihnen befinden sich nur wenige Männer. Verschiedene Gründe Warum ein Mensch pilgert, habe die unterschiedlichsten Gründe, sagt Marianne Lauener. Da gebe es solche, die eher sportliche Motive hätten, andere wiederum spirituelle. Pilgern sei grundsätzlich etwas anderes als Wandern. Man sei als Pilger oft allein und werde mit sich selber konfrontiert. «Pilgern ist eine Reise nach innen, wo auch existenzielle Fragen auftauchen», sagt Lauener. Sie freut sich, am Montag loszuziehen. Zurückgelegt werden höchstens 25 Kilometer pro Tag. Am Sonntag soll das Ziel, Gland am Genfersee, erreicht sein. Laura Fehlmann • •www.pilgerbegleitung.ch • •www.jakobsweg.ch >

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