Beharrlich zum Rekord

Beatushöhlen

An der Generalversammlung präsentierte die Beatushöhlen-Genossenschaft das beste Geschäftsergebnis ihrer Geschichte.

Der Interlakner Hotelier Bastian Hofmann wurde neu in die Verwaltung der Beatushöhlen gewählt.

Der Interlakner Hotelier Bastian Hofmann wurde neu in die Verwaltung der Beatushöhlen gewählt.

(Bild: Sibylle Hunziker)

87 432 Besucher zählten die Beatushöhlen 2017. Damit haben die Besucherzahlen einmal mehr zugenommen. «Überhaupt war bei allen wichtigen Kennzahlen eine Steigerung zu verzeichnen», sagte Präsident Michael Lüthi an der Generalversammlung der Beatushöhlen-Genossenschaft vom Freitag. So gab es mehr Eintritte zum Normaltarif, und mehr Gäste nutzten die Frühlingsaktion, was zu einer besseren Auslastung in den besucherschwachen Monaten beitrug. Und auch die Gas­tronomie wuchs ordentlich, wozu das neue Take-away ebenso beitrug wie das Restaurant, das auch zunehmend als stimmungsvoller Ort für Hochzeiten oder Firmenanlässe entdeckt wird.

«Mit praktisch gleich viel Personal steigerten wir den Betriebsertrag um 12,4 Prozent auf 1,36 Millionen Franken», berichtete Geschäftsführer Michael Rupp. Der ausserordentlich gute finanzielle Ertrag erlaubte Abschreibungen von 426 105 Franken; und zum Schluss blieb immer noch ein Reingewinn von 16 612 Franken, der zusammen mit den Überschüssen der Vorjahre auf die neue Rechnung vorgetragen wurde.

Bestes Geschäftsergebnis

«Insgesamt war das Geschäftsergebnis 2017 das beste der Geschichte», freute sich Präsident Lüthi. Als wesentliche Gründe nannte er das gute Betriebsklima, dank dem es auch bei den Saisonstellen wenig Wechsel gibt, und den am Kunden orientierte Einsatz des motivierten Personals. «Die Hotels können einen Ausflug in die Beatushöhlen mit gutem Gewissen empfehlen, weil sie wissen, dass ihre Gäste zufrieden zurückkommen.» Ein weiterer wichtiger Pfeiler ist die Zusammenarbeit mit Partnern, insbesondere mit der Schifffahrt, den Tourismusorganisationen, den Bergbahnen und der Hotellerie rund um den Thunersee.

Als Beispiele für erfolgreiche Neuerungen der letzten Jahre nannte der Präsident den Entscheid, die Gastronomie selber zu führen und in der Küche auf frische Produkte aus der Region zu setzen, sowie das Take-away, das 2017 mit eigenen Mitteln gebaut wurde.

In der Höhle hat sich neben den traditionellen Führungen die Möglichkeit des individuellen Besuchs bewährt. Dieses neue Angebot, für das während erster Versuche 2015 und 2016 eine App in fünf Sprachen entwickelt wurde, war 2017 erstmals während der ganzen Saison verfügbar und wurde schon von einer Mehrheit der Besucher gewählt. Weitergeführt werden aber auch Angebote wie die Kindertage mit Höhlenforschern, die sich seit langem grosser Beliebtheit erfreuen; 2018 stehen sie am 17. Juni, 22. Juli und 14. Oktober auf dem Programm.

Arbeit im Hintergrund

Hinter den Kulissen wurde unter anderem das Notfallkonzept überarbeitet. Die Umsetzung des neuen Konzepts begann mit einem Nothelferkurs für das Personal; für Mitte Mai ist eine Übung mit der Feuerwehr Bödeli geplant. Für das Ressort Gastronomie ist neu Bastian Hofmann verantwortlich. Der junge Hotelier, der das Hotel Stella in Interlaken führt, wurde von der Generalversammlung einstimmig in die Verwaltung gewählt.

Thuner Tagblatt

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