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Beide Teams noch unbesiegt

Fussball Der Favorit Herzogenbuchsee musste sich im hart umkämpften Match gegen Kirchberg mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Die Oberaargauer bleiben aber in der noch jungen Meisterschaft unbesiegt.

Die Startphase liess erahnen, dass sich der Match zwischen Kirchberg und Herzogenbuchsee zu einem Kampfspiel entwickeln würde. Nach vorerst gegenseitigem Abtasten war es, je länger der Match dauerte, der Favorit aus dem Oberaargau, der das Spieldiktat übernahm. Dass Herzogenbuchsee zu den besseren Tormöglichkeiten kam, war die Folge dieser Überlegenheit. Samuel Zayas (35.), der auf diese Saison hin zum FCH gestossen ist, vergab die grösste davon. Aus kurzer Distanz und alleine vor dem Kirchberg-Goalie Joel Kurt schoss er neben das Tor. Freistosstor von Gygax Bis zur 74. Minute stemmten sich die Kirchberger gegen ein Gegentor. Doch gegen den harten und unhaltbaren Freistoss von Dan Gygax, der im zweiten Spiel bereits den dritten Saisontreffer markierte, war Kurt machtlos. Es schien als würde Herzogenbuchsee der Favoritenrolle doch noch gerecht zu werden. Simon Kummer hatte kurze Zeit später das 2:0 auf dem Fuss. Er verpasste aber die Vorentscheidung. Kirchberg belohnt Bereits vor Wochenfrist hatten die Kirchberger beim anderen Aufstiegskandidaten Büren an der Aare überrascht (1:1). Auch gegen Herzogenbuchsee wurde das Team vom Trainerduo Brechbühler/Schoder für den grossen kämpferischen Aufwand mit dem Ausgleich belohnt. Der eingewechselte Matthias Aebi war es, dem das 1:1 gelang. Für einen Spieler auf dem Platz war das Derby ein ganz spezielles: Für Simon Kummer, der bis letzte Saison noch das Dress der Hausherren trug, war es eine Rückkehr zur alten Wirkungsstätte. Noch in der vergangenen Saison hatte Simon – der Bruder von Christian Kummer – für Ärger gesorgt, als er im Hinspiel beim 2:0-Auswärtssieg des FCK doppelt getroffen hatte. Und diesmal, wieder bei den Oberaargauern spielend, wäre der Kummer diesmal bei Kirchberg gross gewesen, doch in der 83. Minute verpasste der läuferisch starke Mittelfeldspieler die Entscheidung gegen den hervorragend agierenden Kirchberger Schlussmann Kurt. «Immer ein spezielles Spiel» «Es ist immer speziell gegen seine ehemalige Teamkollegen zu spielen, obwohl man sich während den 90 Minuten nur auf seinen eigenen Verein konzentriert», sagte Simon Kummer zu seiner Rückkehr auf die Sportanlage Birkenring. Weiter fügte er selbstkritisch an: «Ich habe es leider verpasst, das Spiel zu entscheiden, als ich das 2:0 auf dem Fuss hatte.» So war er mit der Punkteteilung nicht ganz zufrieden: «Wir hätten gewinnen müssen.» Er hatte zu Beginn seiner Karriere sämtliche Juniorenstationen bei Kirchberg durchlaufen. Auch wenn Simon Kummer mit der Punkteteilung nicht ganz zufrieden war, gehe diese in Ordnung. Sein Ex-Verein habe taktisch clever gespielt und geduldig auf die Chancen gewartet. Siegestor aberkannt Kirchberg hatte in der 81. Minute grosses Pech, als dem FCK ein (reguläres) Tor aberkannt wurde. Dies wegen einem angeblichen Foulspiel. Damit bleiben beide Teams in der noch jungen Saison ungeschlagen. Herzogenbuchsee holte bereits vier Zähler und Kirchberg holte im zweiten Spiel in Folge gegen einen Aufstiegsanwärter einen Punkt. Benjamin Bienz>

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