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Beitritt zum Regionalen Schulabkommen beschlossen

Der Solothurner Regierungsrat hat beschlossen, dem revidierten Regionalen Schulabkommen (RSA) beizutreten. Das Abkommen der Nordwestschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz regelt den Schulzugang und dessen Abgeltung unter den Mitgliedkantonen.

Das totalrevidierte RSA 2009 soll per 1. August 2009 in Kraft treten. Nötig geworden war die Überarbeitung wegen nationaler Entwicklungen wie der Revisionen interkantonaler Vereinbarungen in der Berufsbildung oder der neuen Fachhochschulvereinbarung, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.

So wurde im revidierten RSA der Geltungsbereich gegenüber dem bisherigen Abkommen reduziert: Das RSA 2009 gilt neu noch für die Kindergärten, die Volksschule, allgemein bildende Schulen der Sekundarstufe II und vom Bund bisher nicht anerkannte tertiäre Bildungsgänge.

Andere Bereiche fallen hingegen weg, da sie inzwischen in anderen Abkommen geregelt sind. Die berufliche Grundausbildung, höhere Berufsbildung und Fachhochschulausbildung werden ab 2009 nur noch über nationale Vereinbarungen abgegolten.

Wallis neu mit dabei

Beim RSA neu hinzu kommt zudem der Kanton Wallis. Dieser hatte der Zentralschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz angehört, ist nun aber bei der Nordwestschweizer Konferenz mit dabei.

Gemäss dem RSA bewilligen die Mitgliedkantone den ausserkantonalen Schulbesuch aus örtlichen oder andern wichtigen Gründen oder wenn die jeweilige Ausbildung im eigenen Kanton nicht angeboten wird.

Das RSA besteht seit 1975 und ist seither mehrfach revidiert worden, zuletzt im Jahr 2000. Angeschlossen sind ihm die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Baselland, Bern, Freiburg, Luzern, Solothurn, Wallis und Zürich.

SDA

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