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Bern agiert druckvoll und verliert dennoch 1:2

FussballDer FC Bern hat gegen La Tour/Le Pâquier 1:2 verloren. Die Berner machten zwar viel Druck und gingen in Führung. Letztlich mussten sie den Sieg aber dennoch den Freiburgern überlassen.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit gegen La Tour/Le Pâquier trug Bern die Angriffe nach dem Seitenwechsel zielstrebiger vor. Markus Hubacher, einer der drei Sturmspitzen in Lars Lundes 3-4-3-System, drang immer wieder mit viel Tempo in den Strafraum der Gäste ein. Als er in der 56.Minute zu Fall gebracht wurde, liess der Schiedsrichter unerklärlicherweise weiterspielen. Aber Shkumbin Kastrati fackelte, statt zu hadern, nicht lange. Er erwischte den überzeugenden Gästehüter via Lattenunterkante. Doch die 1:0-Führung währte nur kurz. Keine zwei Minuten später kam La Tour/Le Pâquier mit einem als Flanke gedachten Sonntagsschuss zum 1:1-Ausgleich. Der Ball drang unhaltbar für Roman Rohner via entfernteren Pfosten ins Netz. Bern machte weiterhin gewaltig Druck. Der verdiente Führungstreffer wollte dem wirbelnden Lunde-Team jedoch nicht gelingen. Hubacher schoss zweimal knapp am Tor vorbei. Die Freiburger blieben immer wieder an der von Captain Christian Waeny dirigierten und kompakten Dreierabwehrkette hängen. Eher nicht zwingend geriet Bern in der 82.Minute in Rückstand. Hyseni, einer der auffälligsten Spieler auf dem Platz, traf aus rund 30 Metern mit einem Gewaltschuss. «Es war ein Flatterschuss, dessen Flugbahn nicht zu berechnen war», sagte Goalie Roman Rohner nach dem Spiel. Gestörte Harmonie Bern versuchte in der Schlussphase alles, um wenigstens einen Punkt zu retten. Leider ohne Erfolg. «Wenn wir nicht kurze Zeit nach dem 1:1 mit einem Glücksschuss den Ausgleich hätten hinnehmen müssen, wären wir als Sieger vom Platz gegangen», sagte Lunde, der seinem Torhüter ein grosses Lob aussprach: «Roman hat uns diese Saison mindestens ein Dutzend Mal im Spiel gehalten». Dass es seinem Team nicht recht läuft, führt der Trainer auf das gestörte Verhältnis zwischen ihm und Sportchef Armin Thalmann zurück. «Den Spielern entgeht natürlich nicht, dass die Harmonie gestört ist», erwähnt Lunde. Ihm behagt auch nicht, dass er Spieler an das «Zwöi» abtreten muss. «Ich will immer gewinnen, auch wenn es für uns um nichts mehr geht», so der Trainer. Peter Russenberger>

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