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14 Jahre später ist das Risiko unverändert hoch

Die Vereinigung Entente Bernoise appelliert an die Hauseigentümer der Altstadt, Brandschutzmassnahmen zu treffen. Bei Feuerwehr, Gebäudeversicherung und Regierungsstatthalter rennt sie offene Türen ein.

Grossbrand an der Junkerngasse im Januar 1997. In Sachen Brandschutz und Brandmelder bestehe noch immer Handlungsbedarf, schreibt die bürgerliche Vereinigung Entente Bernoise in einer Studie.
Grossbrand an der Junkerngasse im Januar 1997. In Sachen Brandschutz und Brandmelder bestehe noch immer Handlungsbedarf, schreibt die bürgerliche Vereinigung Entente Bernoise in einer Studie.
Keystone

Könnte sich heute ein Brand in der unteren Berner Altstadt ähnlich schrecklich entwickeln wie jener von 1997? Die bürgerliche Entente Bernoise beauftragte den Ingenieur und Ökonomen Willi Fischer, diese Frage abzuklären.

Am Mittwoch präsentierte Fischer zusammen mit Entente-Vorstandsmitglied Herbert Mössinger die Resultate. «Die Katastrophe von 1997 ist vergessen, die Probleme aber sind nicht gelöst», sagte Mössinger. Ein Befund, den Franz Märki, Sprecher der Berufsfeuerwehr Bern, teilt: «Das Risiko ist unverändert hoch.» Allerdings habe die Feuerwehr personell und materiell aufgerüstet und wäre in einem ähnlichen Fall besser gewappnet, sagt Märki.

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