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1,5 Millionen Franken fehlen, und keiner merkt es

Eine Buchhalterin konnte während fünf Jahren bei der Berufsbildungsorganisation Gesundheit Bern 1,5Millionen Franken veruntreuen. Bis sie kündigte und sich selbst anzeigte. Jetzt muss sie sich vor Gericht verantworten.

Die Sachbearbeiterin bei der Bildungsorganisation schrieb fiktive Rechnungen, damit sie Dozentenhonorare doppelt ausbezahlen konnte (Symbolbild).
Die Sachbearbeiterin bei der Bildungsorganisation schrieb fiktive Rechnungen, damit sie Dozentenhonorare doppelt ausbezahlen konnte (Symbolbild).
Keystone

Sie macht einen souveränen Eindruck. Die 44-Jährige hat Finanzzahlen auf den Franken genau im Kopf. Sie beantwortet die Fragen von Gerichtspräsident Martin Müller ohne zu zögern, legt Kopien von Mails vor – gleich in dreifacher Ausführung.

Sie kennt sich in Buchhaltung aus. Diese Selbstsicherheit hat ihr auch bei der Organisation der Arbeitswelt Gesundheit Bern (ODA) geholfen. «Ich war eine beliebte Mitarbeiterin, genoss das Vertrauen der Vorgesetzten», sagt sie vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland. Um anzufügen: «Ich habe sie getäuscht.»

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