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2000 Berner Schüler erinnern am Montag an UNO-Kinderkonvention

Am kommenden Montag gehen im ganzen Kanton Bern rund 2000 Schüler auf die Strasse. Sie wollen mit sogenannten «Flashmobs» auf die UNO-Kinderrechtskonvention aufmerksam machen, die vor 20 Jahren von der Schweiz unterzeichnet wurde.

«Die Aktivitäten sollen aufrütteln und sensibilisieren dafür, dass Kinder eigenständige Individuen sind, die eine eigene Meinung haben und diese auch äussern dürfen.» (Symbolbild)
«Die Aktivitäten sollen aufrütteln und sensibilisieren dafür, dass Kinder eigenständige Individuen sind, die eine eigene Meinung haben und diese auch äussern dürfen.» (Symbolbild)
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Fünfzehn Schulen seien der entsprechenden Idee des kantonalen Jugendamts gefolgt, teilte die bernische Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK) am Donnerstag mit. Die 2000 Schülerinnen und Schüler gehen überall gleichzeitig auf die Strasse, nämlich zwischen 10 und 10.05 Uhr an einem gut besuchten Ort.

Die Kinder-Flashmobs im Kanton Bern finden etwa in Bern, Biel, Bolligen, Zollikofen, Spiez und Moutier statt. Auch Kindergartenkinder werden daran teilnehmen.

«Die Kinderrechte sind auch nach 20 Jahren der Annahme immer noch zu wenig bekannt», sagt Anna Bütikofer vom Kantonalen Jugendamt laut der Mitteilung vom Donnerstag. «Die Aktivitäten sollen aufrütteln und sensibilisieren dafür, dass Kinder eigenständige Individuen sind, die eine eigene Meinung haben und diese auch äussern dürfen.»

Die Vereinten Nationen (UNO) verabschiedeten die Kinderrechtskonvention im Jahr 1989. Sie enthält 54 Artikel zu Überleben, Schutz und Entwicklung von Kindern. Der Kanton Bern wird im kommenden Jahr den aktuellen Stand der Umsetzung der Bestimmungen erheben.

Ein Flashmob ist laut Duden eine kurze, überraschende öffentliche Aktion einer grösseren Anzahl Menschen. Laut dieser Definition gehört zu einem Flashmob eigentlich, dass sich die Teilnehmer vorher untereinander per moderner Telekommunikation auf die Aktion verständigt haben.

SDA/jaw

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