204 Frauen und 306 Männer wollen in den Stadtrat

Die Sitze im Berner Stadtrat sind begehrt: 510 Bernerinnen und Berner wollen sich Ende November ins Parlament wählen lassen.

204 Frauen und 306 Männer wollen sich in den Berner Stadtrat wählen lassen.

204 Frauen und 306 Männer wollen sich in den Berner Stadtrat wählen lassen.

(Bild: Urs Baumann)

Die Sitze im Berner Stadtrat sind begehrt: 510 Stimmberechtigte wollen sich Ende November ins Parlament wählen lassen. Darunter sind 204 Frauen und 306 Männer. Das gab Vizestadtschreiberin Monika Binz am Dienstag im Erlacherhof bekannt. Bereits am Montag stand fest, dass insgesamt 19 Parteien oder Gruppierungen Wahlvorschläge eingereicht haben.

Anschliessend wurden die Listennummern ausgelost. Die begehrte Listennummer 1 holte sich die Grüne Freie Liste (GFL). Die Zahl der Kandidierenden liegt etwas höher als in den letzten Jahren. 2012 traten 465 Frauen und Männer an, 2008 waren es 490.

80 Sitze zu vergeben

Die meisten Kandidierenden werden auch dieses Mal leer ausgehen: Das Parlament der Bundesstadt zählt «nur» 80 Mitglieder. Stärkste Partei ist zurzeit die SP mit 23 Sitzen, gefolgt von der SVP mit 11. Das rot-grüne Lager obsiegt zumeist in Abstimmungen, vereinzelt kann sich eine Mitte-Rechts-Allianz durchsetzen.

Die Wahlvorschläge werden in den nächsten Tagen bereinigt, wie Binz vor Parteienvertretern und Medienschaffenden mitteilte. Die Behörden müssen abklären, ob es zum Beispiel Doppelkandidaturen gibt und ob alle Kandidierenden tatsächlich gewillt sind, ins Rennen zu steigen.

Bis Freitagmittag müssen diese Fragen beantwortet sein. Und bis kommenden Montag, 12 Uhr, muss auch klar sein, wer mit wem eine Listenverbindung eingeht.

Am 27. November soll auch das Stadtpräsidium neu besetzt werden. Um die Nachfolge von Alexander Tschäppät (SP) bewerben sich bekanntlich neun Frauen und Männer. Bei den Wahlen in die fünfköpfige Stadtregierung treten 25 Kandidierende auf 6 Listen an, darunter alle bisherigen Gemeinderatsmitglieder ausser Tschäppät.

6 Listen für den Gemeinderat 1. Schweizer Demokraten (SD) (ein Kandidierender) 2. SVP Schweizerische Volkspartei (fünf Kandidierende) 3. Mitte-Liste (fünf Kandidierende) 4. Rot-Grün-Mitte (vier Kandidierende) 5. liberal-bürgerlich (fünf Kandidierende) 6. Neue Berner Welle (fünf Kandidierende)

19 Listen für den Stadtrat 1. Grüne Freie Liste Stadt Bern (GFL) 2. Schweizer Demokraten (SD) 3. EDU – Suchet der Stadt Bestes 4. Alternative Linke Bern (AL Bern) 5. jungfreisinnige stadt bern (jf) 6. CVP 7. JUSO 8. Evangelische Volkspartei (EVP) 9. Mir si Bärn 10. Grünliberale Partei glp 11. SVP Schweizerische Volkspartei 12. Sozialdemokratische Partei und Gewerkschaften (SP) 13. Grüne Partei Bern - Demokratische Alternative (GPB-DA) 14. Grünes Bündnis und Gewerkschafter_innen 15. FDP.Die Liberalen 16. Junge Alternative JA! 17. Junge Grünliberale (jglp) 18. Partei der Arbeit (PdA) 19. Bürgerlich Demokratische Partei der Stadt Bern (BDP Stadt Bern)

Kandidierende für Stadtpräsidium Es stellen sich die Gemeinderatsmitglieder Reto Nause (CVP), Alexandre Schmidt (FDP), Franziska Teuscher (GB) und Ursula Wyss (SP) sowie die Gemeinderatskandidaten Rudolf Friedli (SVP), Erich Hess (SVP), Daniel Lehmann (SVP), Stefan Theiler (Neue Berner Welle) und Alec von Graffenried (GFL) zur Wahl.

ngg/sda/pd

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