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2,2 Millionen vom Bund für die Halle

Aus Sicht des Bundes ist die Ballsporthalle Moos von nationaler Bedeutung. Deshalb zahlt er 2,2 Millionen Franken an den Bau – und sichert damit die Finanzierung.

Bis 2016 soll sie stehen: So sieht die geplante Ballsporthalle Moos aus (roter Bereich). Verhindert werden kann sie fast nur noch vom Muriger Volk.
Bis 2016 soll sie stehen: So sieht die geplante Ballsporthalle Moos aus (roter Bereich). Verhindert werden kann sie fast nur noch vom Muriger Volk.
zvg

Nein, überraschend kam die Meldung nicht. Trotzdem sei die Freude über die Gelder des Bundes gross, sagt Daniel Buser, Präsident der Stiftung Jugendförderung Berner Handball. «Wir wussten, dass wir Gelder bekommen, wenn nationale Verbände die Halle nutzen.»

Insgesamt 2,2 Millionen Franken zahlt das Bundesamt für Sport an die Ballsporthalle in Gümligen. Zusammen mit einem Beitrag des Kantons deckt die öffentliche Hand somit rund 3 Millionen der total 13,7 Millionen Franken Baukosten. Die Finanzen seien gesichert, sagt Buser. Das Projekt verhindern kann damit nur noch das Muriger Volk, das voraussichtlich Ende September über die Ballsporthalle abstimmt.

Futsal-Lager in Gümligen

Die Gelder des Bundes kommen aus dem Topf des nationalen Sportanlagenkonzeptes, kurz Nasak. Der Bund hat in den letzten 15 Jahren rund 160 Millionen Franken ins Nasak gesteckt. Das Geld wurde in Sportanlagen von nationaler Bedeutung investiert, etwa in den Bau des Stade de Suisse (10 Millionen) oder der Postfinance-Arena (4 Mio).

Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass die Anlage von nationaler Bedeutung ist, also von Sportverbänden genutzt wird. In der Ballsporthalle Gümligen werden vor allem Nachwuchsnationalmannschaften gastieren, etwa für Trainingslager, wie Daniel Buser erklärt. Die Stiftung hat Verträge mit dem Handball-, dem Volleyball- und seit kurzem auch mit dem Fussballverband. «Wir haben festgestellt, dass Hallenfussball, also Futsal, stark im Aufwind ist», sagt Buser. «Im Gespräch mit dem Verband haben wir schnell gemerkt, dass die Halle für Futsal hochattraktiv ist.»

Gute Auslastung

Auch die Betreiber haben Interesse an einer Zusammenarbeit, nicht nur, weil sie so zu Bundesgeldern kommen. Der Fussballverband miete die Halle an rund 40 Tagen im Jahr, sagt Buser. So ist die geplante Halle nicht nur am Wochenende und an den Abenden gut ausgelastet.

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