290'000 Leute haben die BEA besucht

Bern

Das Wetter war alles andere als optimal. Zudem fiel heuer die Auffahrt nicht in die BEA-Zeit. Trotzdem sind die Organisatoren der Berner Frühjahrsmesse zufrieden.

Günstiger, aber auch etwas weniger hoch: Das Riesenrad, das Markenzeichen der BEA.

Günstiger, aber auch etwas weniger hoch: Das Riesenrad, das Markenzeichen der BEA.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Die Besucherzahl der BEA liegt seit Jahren konstant bei 300'000. Die Ausgabe 2019, die am Sonntagabend zu Ende gegangen ist, hat diesen Wert nicht ganz erreicht. Aber fast: Während den zehn Tagen haben 290'000 Leute das Messegelände besucht, wie die Organisatoren mitteilen.

Bernexpo-Mediensprecher Adrian Erni zeigt sich in einer ersten Bilanz «superglücklich». Denn er gibt zu bedenken: Letztes Jahr fielen Auffahrt sowie der folgende Freitag, an dem viele Leute freihaben, in die BEA-Zeit. 2019 musste die BEA ohne Auffahrt auskommen – und vor allem mit deutlich schlechterem Wetter. «So gesehen, können wir umso stolzer sein», sagt Erni.

Auf positive Resonanz stiessen laut der Messeleitung unter anderem die Sonderausstellung «50 Jahre Mondlandung» und die Livekonzerte der heimischen Musikszene. «Dank der stetigen Erneuerung wird die BEA noch lange eine Zukunft haben», ist Erni überzeugt.

Weniger Umsatz als letztes Jahr machten wegen des Wetters die Betreiber der Aussenstände. Auch für die Betreiber des Lunaparks sei die diesjährige BEA «leicht schwächer» gewesen als die letztjährige, sagt Werner Laubscher. Er ist verantwortlich für den Schaustellerbereich, betreibt selbst die Putschautos, das Karussell und eine weitere Bahn. Trotz Wetternachteil ist er «überdurchschnittlich zufrieden». An den Abenden sei der Lunapark gut besucht gewesen, was sicher auch mit dem fehlenden Lunapark auf der Schützenmatt zusammenhänge.

In die Geschichte der diesjährigen BEA eingehen wird die Diskussion um das Riesenrad. Die Messeleitung kündigte an, die Anlage werde 2019 «neue Höhen» erreichen. In Tat und Wahrheit war das neue Riesenrad aber ein paar Meter weniger hoch als das alte. «Das stimmt», sagt Laubscher. Was in der Diskussion aber untergegangen sei: Der Eintritt war heuer zwei Franken günstiger. Zudem sei die Anlage nicht wie bisher aus Düsseldorf, sondern aus Zürich angeliefert worden. Angesichts der 28 Lastwagenfahrten, die nötig seien, «ist das ökologisch doch viel sinnvoller», findet Laubscher. Zudem habe das neue Riesenrad nicht einmal halb so viel Strom benötigt wie das alte.

Berner Zeitung

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