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59 Tonnen Zwiebeln

Am diesjährigen Zibelemärit wurden 59 Tonnen Zwiebeln angeboten – das sind erneut etwas mehr als im Vorjahr.

Nebst den unzähligen Kilogrammen an Konfetti wurden am Zibelemärit 2008 an den 641 Marktständen rund 59143 Kilogramm Zwiebeln angeboten. Das sind 3678 Kilogramm mehr als im Vorjahr. Die bewilligten Marktstände sind laut Medienmitteilung der Gewerbepolizei seit langem ausgebucht gewesen. Doch nicht ganz alle Marktfahrer schafften es wegen des Wintereinbruchs, nach Bern zu gelangen. Die Marktfahrer beurteilten den Geschäftsgang als mittelmässig bis gut.Polizei hatte wenig zu tunAus Sicht der Kantonspolizei verlief der diesjährige Zibelemärit «weitestgehend ruhig». Interventionen seien kaum nötig gewesen. Es seien aber mehrere Personenkontrollen durchgeführt worden. Eine Gruppe betrunkener Marktbesucher, die bei einem Stand auf dem Bundesplatz Waren zu Boden geworfen hätten, seien von einer Patrouille zurechtgewiesen worden. Hämmer oder Keulen hätten bis zum Abend keine sichergestellt werden müssen.Weniger LeuteDas kalte Wetter und der Schnee schienen etliche Besucher abgeschreckt zu haben. Zwar war laut Polizei das «Gstungg» in den Gassen ähnlich gross wie eh und je, ein etwas geringerer Andrang als in den Vorjahren sei aber trotzdem aufgefallen. Dieses Jahr musste die Polizei keine Autos abschleppen. Hingegen verstellte sie 147 Fahrräder. Insgesamt fuhren 154 Cars nach Bern, davon ein Drittel aus dem Ausland.Hommage an die Euro Eine Besonderheit des Zibelemärits 2008 und eine Hommage an die Euro waren die 20000 Tulpenzwiebeln aus Holland, welche Mitarbeiter der niederländischen Botschaft ab den frühen Morgenstunden verteilt hatten. Auf der vom Künstler Ted Scapa gestalteten Verpackung stand geschrieben: «Bern bleibt oranje.» Eine Bekräftigung der bernisch-holländischen Freundschaft.

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