Pumptrack bringt Schwung auf Pausenplatz

Köniz

Auf Köniz’ neuem Pumptrack lässt es sich fast mit allem herumflitzen, was Räder und Rollen hat. Der Parcours tourt ab sofort durch die Gemeinde.

Der mobile Pumptrack steht momentan in Niederscherli.

Eine Kurve hier. Eine Steilwand dort. Und immer wieder Bodenwellen, die einem Schwung und Tempo geben, ohne dass man in die Pedale treten oder Schwung geben muss. So fährt es sich auf einem sogenannten Pumptrack – ein Rundkurs für allerlei nicht motorisierte Gefährte.

Am Freitag wurde ein solcher bei der Schulanlage Bodengässli in Niederscherli vom Berner Mountainbiker Adrian Kiener mit einer fulminanten Eröffnungsfahrt eingeweiht, unter frenetischem Applaus Dutzender Schulkinder, die es kaum erwarten konnten, sich mit ihren Gefährten selber auf die Anlage zu begeben. Ebenfalls mit von der Partie: der ­Könizer Gemeinderat Hans-Peter Kohler (FDP), der vom Gezeigten sichtlich beeindruckt war, selber aber darauf verzichtete, sich aufs Velo zu schwingen.

Den 40 000 Franken teuren Pumptrack hat sich die Gemeinde im Rahmen des Programms Fuss-Velo-Köniz! angeschafft. Das Ziel der Kampagne ist es, den Anteil des Veloverkehrs in Köniz von heute fünf Prozent bis ins Jahr 2030 auf zehn Prozent zu verdoppeln. Allerdings: Gedacht ist die Anlage aus Kunststoff nicht nur für Velofahrer. Ob mit dem Rollbrett, dem Trottinett, den Inlineskates oder sogar dem Like-a-Bike lässt es sich auf den fast 50 Metern praktisch mit allem herumsausen, was Räder und Rollen hat.

Der neue Pumptrack steht vorerst in Niederscherli. Danach soll die auf- und abbaubare Anlage im 2-Monat-Turnus von Schulan­lage zu Schulanlage touren. Der Parcours steht Interessierten jeweils bis 22 Uhr abends zur Verfügung.

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