Bern

Städtischer Wasserbauplan wird öffentlich aufgelegt

BernDie Stadtberner Bevölkerung kann sich bis Anfang Juli zu den Plänen für den langfristigen Hochwasserschutz entlang der Aare äussern.

2005 hinterliess das Hochwasser Unmengen an Schwemmholz in der Berner Matte.

2005 hinterliess das Hochwasser Unmengen an Schwemmholz in der Berner Matte. Bild: Tomas Wüthrich

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Quartiere in der Stadt Bern, die an der Aare liegen, wurden zuletzt 1999 und 2005 von Hochwassern heimgesucht. 2013 gaben die Stimmberechtigten das Geld für die Ausarbeitung eines Wasserbauplans frei. Dieser wurde inzwischen von den kantonalen und eidgenössischen Behörden vorgeprüft.

Nun ist der Ball bei der Bevölkerung – zuerst im Rahmen der öffentlichen Auflage. Der sogenannte Wasserbauplan wird ab 22. Mai öffentlich aufgelegt, wie der Gemeinderat am Mittwoch mitteilte. Später werden die Stimmberechtigten darüber und den Baukredit entscheiden müssen.

Der Kostenvoranschlag für alle Massnahmen beträgt 132,5 Millionen Franken. Wer wieviel zahlt, müssen Bund, Kanton, Stadt und der Energieversorger EWB noch klären. Die Stadt Bern geht davon aus, dass sie 50 bis 60 Millionen Franken zahlen muss. Die Bauarbeiten beginnen frühestens im Winter 2020/21 und dauern etwa fünf Jahre. (mb/sda)

Erstellt: 16.05.2018, 17:01 Uhr

Artikel zum Thema

Hochwasser: Tiefere Schutzmauer in der Matte

Bern Jetzt ist die Stadtberner Bevölkerung am Zug: Die Pläne für den langfristigen Hochwasserschutz entlang der Aare liegen ab Montag zur Mitwirkung auf. Bis Anfang März können sich Privatpersonen und Organisationen zum Wasserbauplan äussern. Mehr...

Marktplatz

Immobilien

Blogs

Wettermacher Dieser Hagelflieger ist eine Dummheit

Geldblog So reicht Ihr Erspartes bis ins hohe Alter

Die Welt in Bildern

Höhenflug: Im Vorfeld der Viehauktion in der schottischen Stadt Lairg springt ein Schaf über andere Schafe der Herde. Die Auktion in Lairg ist eine der grössten europaweit mit bis zu 15'000 Schafen. (14.August)
(Bild: Jeff J Mitchell/Getty Images) Mehr...