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Trinkwasser: Bund verärgert lokale Anbieter

Im Oberaargau und im Seeland haben mehrere Gemeinden verunreinigtes Leitungswasser. Die Bevölkerung ist verunsichert. Eine rasche Lösung ist nicht in Sicht.

Roman Wiget in der betroffenen Anlage in Worben.

Roman Wiget in der betroffenen Anlage in Worben.

(Bild: Raphael Moser)

Mathias Gottet

Die Beziehungen sind zurzeit kompliziert: Der Bund will möglichst alle Giftstoffe aus dem Wasser verbannen. Die Bauern sprühen die Pestizide weiter auf ihr Land. Die Wasserversorger fühlen sich ohnmächtig.   

Von einem auf den anderen Tag hat der Bund entschieden, dass die Rückstände des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil aus dem Trinkwasser verschwinden müssen. Die Abbaustoffe, die sogenannten Metaboliten, seien ab einer gewissen Konzentration krebserregend. Der Bund hat den Höchstwert bei 0,1 Mikrogramm pro Liter festgelegt. Zuvor lag er 100-mal höher. 

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