Wie gehabt: Das lange Warten auf die Resultate

Bern

Erneut musste am Sonntag die Bekanntgabe der Resultate mehrmals nach hinten verschoben worden. Die Verzögerungen hatten gleich mehrere Gründe.

Infochef Walter Langenegger und Stadtschreiber Jürg Wichtermann mussten am Sonntag die Verkündung der Resultat mehrmals verschieben. Die Resultate fürs Stadtpräsidium kamen 30 Minuten verspätet, die Resultate für den Gemeinderat wurden rund 1.5 Stunden verspätet veröffentlicht und bei den Ergebnissen der Stadtratswahl waren es über 2 Stunden. Letzter wurden statt um 22 Uhr um 0.15 Uhr bekanntgegeben.

Infochef Walter Langenegger und Stadtschreiber Jürg Wichtermann mussten am Sonntag die Verkündung der Resultat mehrmals verschieben. Die Resultate fürs Stadtpräsidium kamen 30 Minuten verspätet, die Resultate für den Gemeinderat wurden rund 1.5 Stunden verspätet veröffentlicht und bei den Ergebnissen der Stadtratswahl waren es über 2 Stunden. Letzter wurden statt um 22 Uhr um 0.15 Uhr bekanntgegeben.

(Bild: Andreas Blatter)

Die Probleme von 2012 waren analysiert worden, und kürzlich hatte das Stadtparlament einen Zusatzkredit bewilligt, damit die Wahlresultate dieses Mal innert nützlicher Frist bekanntgegeben würden. Allein: Es sollte wieder nicht sein. Statt die Stadtrats­resultate wie angekündigt um 22 Uhr zu kommunizieren, hiess es um 23.30 Uhr: «Es wird Mitternacht, oder eher halb eins.»

Als Gründe für die Verzögerung nannte der städtische Infochef Walter Langenegger einerseits die hohe Wahlbeteiligung, und insbesondere die vielen Personen, die erst kurz vor 12 Uhr zu den Wahlurnen gingen. Andererseits sei es zu einer Informatikpanne gekommen, die erst nach einer Stunde habe behoben werden können. «Und schliesslich führte auch der mutmassliche Wahlbetrug zu einer allgemeinen Verzögerung.»

FDP-Fraktionschef Bernhard Eicher nahm die Verspätung vor allem wegen dieses letzten Punkts gelassen: «Wenn es einen Verdacht auf Betrug gibt, muss man ein bisschen nachsichtig sein.» Auch GB/JA-Co-Fraktionschefin Leena Schmitter liess sich nicht aus der Ruhe bringen. «Es ist müssig, jetzt schon über die Gründe zu spekulieren», sagte sie. Aber natürlich müsse die erneute Verzögerung analysiert werden – auf dass es in vier Jahren schneller geht.

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