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Aarbergergasse – mehr als nur Exzesse

Im dritten Teil der Reportage in der berühmt-berüchtigten Aarbergergasse begleitete Telebärn die Polizei und hat Stimmen der Partygänger eingefangen. Der dritte Teil der Telebärn-Reportage.

Im dritten Teil der Aarbergergasse-Reportage steigt Telebärn in den Streifenwagen der Kantonspolizei und nimmt so die Perspektive der Sittenwächter ein. Die Bevölkerung verlangten in einer Abstimmung mehr Polizeibeamte und mehr Polizeipräsenz in der Aarbergergasse. «Wir haben viel zu tun, regelmässig viel zu tun. Ich sage wie es ist, wir kommen nicht gern hier hin», sagt Thomas Verdun, Gruppenchef der Kantonspolizei. In der Nacht ist denn auch viel los, wie einige Nachtschwärmer vor der Kamera bestätigen. Viele seien betrunken oder bekifft und trauen sich dadurch mehr, erklären zwei junge Frauen.

Die Aarbergergasse nur auf Exzesse, Verhaftungen und Schlägereien zu reduzieren, ist jedoch falsch: Nacht für Nacht wird hier Weltkultur geboten - im preisgekrönten Klub «Bonsoir». «Hier geht es eben darum Kultur zu vermitteln», erklärt das DJ-Kombo Round Table Knights. Die Klubkultur sei in der Schweiz fast verpöhnt, da stelle man sich einfach nur Halligalli vor. Das «Bonsoir» will zeigen, dass dahinter ein grosser, kultureller Wert stecke. «Beim Nachtleben gibt es viele Missverständnisse und der kulturelle Wert wird von den älteren Generationen oft nicht verstanden», erklären sie weiter.

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