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Der Aareweg bleibt

Der Kanton will die Ufererosion an der Aare mit Bäumen und Steinblöcken bekämpfen. Das freut die Freunde des Uferwegs.

Hält dem Druck der Aare nicht mehr stand: Der Uferweg zwischen dem Parkplatz Wehrliau und dem Muribad wird früher oder später vom Fluss weggespült werden.
Hält dem Druck der Aare nicht mehr stand: Der Uferweg zwischen dem Parkplatz Wehrliau und dem Muribad wird früher oder später vom Fluss weggespült werden.
Nicole Philipp

Der Uferweg zwischen dem Muribad und dem Parkplatz Wehrliau wird wenigstens vorerst nicht verlegt. Stattdessen hat sich der Kanton entschieden, die fortwährende Ufererosion mit an­deren Massnahmen bekämpfen zu wollen. Einerseits werden Baumbuhnen verlegt, die quer zur Fliessrichtung liegen. Andererseits wird das angeschlagene Betonleitwerk teilweise durch einen Blocksatz ersetzt – aufein­andergeschichtete Steinblöcke.

Der Kanton reagiert damit auf den Widerstand aus der Bevöl­kerung. 3400 Personen unterschrieben im Sommer die Petition «Rettet den Uferweg». Im September setzte sich auch der Gemeinderat von Muri für wei­tere Abklärungen sowie Sofortmassnahmen ein. Diese werden nun ab Mitte Januar umgesetzt. Nach fünf Jahren wird die Wirksamkeit überprüft.

Petitionäre zufrieden

«Das ist ein sehr guter Entscheid», sagt Georg von Erlach, Sprecher der Petitionäre. «Es ist wichtig, dass man nun die fortschreitende Erosion zu bremsen versucht.» Aus seiner Sicht sind die Massnahmen dafür geeignet. So könnten die beiden wichtigsten Ziele der Petition erreicht werden. Zum einen solle die Trinkwasserfassung in der Wehrliau geschützt werden, das sei sehr wichtig. «Zum anderen muss das Naherholungsgebiet mit dem Uferweg erhalten bleiben.»

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