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Abfallgebühren bleiben vorerst unverändert

Das neue Abfall- und Gebührenreglement sehe zu hohe Tarife vor, finden die Rümliger. Sie lehnten die Reglementsrevision ab.

Die Gemeindeversammlung von Rümligen lehnte die Totalrevision des Abfall- und Gebührenreglements ab. Insbesondere waren es die leicht bis deutlich höher angesetzten Gebührentarife, verschiedene Umbenennungen wie Einzelpersonen- und Familiengebühren sowie Betriebs- anstatt Gewerbegebühren, die von den Anwesenden nicht goutiert wurden. Beanstandet wurde auch, dass die Landwirtschafts- oder Dienstleistungsbetriebe mit den Industrie- und Gewerbebetrieben gleichgesetzt werden sollten.

Insgesamt drei Anträge auf Zurückweisung des Geschäfts an den Gemeinderat wurden gutgeheissen. Die Totalrevision der Abfallreglemente und Gebührentarife drängen sich in Rümligen deshalb auf, weil bei den der Spezialfinanzierung untergeordneten Kehrichtgebühren ein Defizit von über 11300 Franken zu Buche steht.

Gemäss Gemeindepräsident Eduard Probst muss die Spezialfinanzierung bis spätestens 2011 selbsttragend sein. Ansonsten setzt der Kanton die Gebühren fest. Der Gemeinderat wird nun eine neue Revision ausarbeiten.

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