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Als der «Aareteufel» gebändigt wurde

Eine Ausstellung würdigt das 150-Jahr-Jubiläum des Bundesbeschlusses für die erste Juragewässer­korrektion. Der Weg bis dorthin war allerdings lang und sumpfig.

Land unter: Dieses Hochwasser unterhalb von Büren 1944 lässt erahnen, wie es bei Überschwemmungen vor der ersten Juragewässerkorrektion im ganzen Seeland ausgesehen hat.
Land unter: Dieses Hochwasser unterhalb von Büren 1944 lässt erahnen, wie es bei Überschwemmungen vor der ersten Juragewässerkorrektion im ganzen Seeland ausgesehen hat.
Mémreg / zvg

Am 1. Juni 2016 wurde mit viel Brimborium der Gotthard-Basistunnel eingeweiht. Ein ähnliches Monumentalbauwerk wurde am 25. Juli 1867 beschlossen: An jenem Tag fassten National- und Ständerat den «Bundesbeschluss betreffend die Juragewässerkorrektion».

Der Bundesbeitrag von fünf Millionen Franken, – damals viel Geld – machte es endlich möglich, mit wasserbaulichen Massnahmen den verheerenden Überschwemmungen Einhalt zu gebieten, die das Seeland immer wieder heimsuchten – zuletzt 1865. Auftraggeber des Korrektionsprojekts waren die fünf betroffenen Kantone Bern, Solothurn, Freiburg, Neuenburg und Waadt. Die Realisierung dieser ersten Juragewässerkorrektion begann 1868 und wurde erst 1891 vollendet.

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