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Andere setzen auf die Versammlung

In der Agglomeration Bern gibt es drei grosse Gemeinden ohne Parlament: Ittigen, Belp und Wohlen. An ihren Gemeindeversammlungen nehmen zwei Prozent der Stimmbürger teil.

Es ist nicht das erste Mal, dass in Ittigen über die Einführung eines Parlaments diskutiert wird. Die letzte Abstimmung war 1989. Mit 11000 Einwohnern ist Ittigen die grösste Gemeinde im Kanton Bern, die noch eine Gemeindeversammlung hat. In der Region Bern spielen die Versammlungsgemeinden Belp mit 10400 Einwohnern und Wohlen mit 9000 Einwohnern in einer ähnlichen Liga. Auch in diesen Gemeinden ist die Frage nach Parlament oder Versammlung immer wieder ein Thema.

In Belp wurde 2003/2004 zum letzten Mal über ein Parlament diskutiert. Dabei kam laut Gemeindepräsident Rudolf Neuenschwander (SP) klar zum Ausdruck, dass man kein Parlament wolle. Vor allem die grösseren Parteien wehren sich dagegen, während die kleineren eher zu den Befürworterinnen gehören. In Wohlen wurde die Einführung 1995 und 2005 an der Urne klar verworfen. Die Juso macht zurzeit eine Umfrage, um das Thema wieder zu lancieren, unterstützt von den Grünen und der SP. Die Bürgerlichen indes wollen laut Gemeindepräsident Eduard Knecht (FDP) nicht schon wieder über ein Parlament debattieren.

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