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Drei Tage mehr Ferien für die Stadtangestellten

Ab dem nächsten Jahr haben die Stadtangestellten unter 50 Jahren neu 25 Tage Ferien im Jahr.

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Arbeitnehmer ab 60 Jahren erhalten neu 35 Tage Ferien pro Jahr.
Arbeitnehmer ab 60 Jahren erhalten neu 35 Tage Ferien pro Jahr.
iStock

Der Gemeinderat will die Stadtverwaltung als Arbeitgeberin attraktiver machen. Er versucht, dies über mehr Ferientage zu erreichen. Stadtangestellte haben ab dem nächsten Jahr drei Tage mehr Ferien, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte. Neu haben Angestellte zwischen 21 und 49 Jahren 25 Ferientage zugut, Angestellte über 50 Jahre 30 Ferientage und solche über 60 Jahre 35 Tage. Die Anpassungen gelten nicht für die Lehrerinnen und Lehrer an den städtischen Schulen, da sie nach kantonalem Recht angestellt sind. Auch für die städtischen Unternehmen Bernmobil und EWB gelten eigene Regeln.

Wie der Berner Gemeinderat am Donnerstag mitteilte, hat er die Personalverordnung entsprechend angepasst. Ausserdem hat die Stadtregierung beschlossen, die Pauschalzulagen für die Arbeit mit besonderer Arbeitszeitschichtung zu erhöhen. Damit sind verschobene Arbeitszeiten sowie Schicht- oder Turnusdienst gemeint.

Kosten von 2,2 Millionen

Die Erhöhung des Ferienanspruchs um drei Tage führt zu Mehrkosten von rund zwei Millionen Franken. Diese entstehen, weil für Aufgaben, die mit einem fixen Personalbestand erfüllt werden müssen, zusätzliches Personal eingestellt werden muss. Die Erhöhung der Pauschalzulagen hat jährliche Mehrkosten von 240'000 Franken zur Folge. Die drei zusätzlichen Ferientage entsprechen einer Erhöhung um 1,25 Lohnprozent. Der Gemeinderat betont, dass er damit das erste Paket von Lohnmassnahmen umgesetzt hat, die er in dieser Legislatur beschliessen will.

(SDA)

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