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Antifaschistische Gruppe bekennt sich zum Angriff

Die linksextreme Gruppierung «Antifaschistische Aktion» hat sich zum Angriff auf eine Bar in Freiburg vom Samstag bekannt.

Die Gruppe ist vor allem bei der Deutschschweizer Polizei bekannt. Die Schläger sind immer noch flüchtig.

Es habe sich um einen «äusserst gewaltsamen», organisierten Angriff gehandelt, sagte Kantonspolizeisprecher Benoît Dumas am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. «Keine Ideologie kann das rechtfertigen», so Dumas.

Die Polizei werde ihr Möglichstes tun, die Schläger aufzuspüren. Sie verfolge verschiedene Spuren. Über die laufenden Ermittlungen gab Dumas keine detaillierteren Auskünfte.

Am vergangenen Samstagabend hatten rund 30 Schläger die Bar «Elvis et moi» in Freiburg gestürmt. Dabei setzten sie Tränengas ein und zertrümmerten mit Baseballschlägern Scheiben und das Mobiliar. Danach griffen sie die Polizei an. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Den vermummten Angreifern gelang die Flucht.

Der Anlass in der Bar war von einer Gruppe namens «Soleil Noir» organisiert worden. Die Polizei sprach am Sonntag von einer «gewissen grossdeutschen Ästhetik», welche die Party-Teilnehmer gepflegt hätten.

SDA

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