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«Auf See kehren sich die Dinge um»

Claus-Peter Reisch, Kapitän des Seenotrettungsschiffs Lifeline, wurde letzten Sommer nach dem Ansteuern eines Hafens in Malta verhaftet und angeklagt. Für einen Vortrag besuchte er nun Bern.

Seit die Lifeline beschlagnahmt wurde, ist Claus-Peter Reisch wieder auf dem Festland unterwegs und hält Vorträge.

Seit die Lifeline beschlagnahmt wurde, ist Claus-Peter Reisch wieder auf dem Festland unterwegs und hält Vorträge.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Lea Stuber

Claus-Peter Reisch, wenn jemand in der Aare ertrinkt, macht mich das betroffen. Menschen, die im Mittelmeer sterben, sind aber weit weg. Muss ich mich schämen?
Wenn wir im Urlaub in Malta oder in Tunesien am Strand planschen und Eis essen, schnorcheln und segeln, gehen 200 Kilometer weiter weg Schlauchboote unter und Menschen sterben. Das ist weniger weit voneinander entfernt als mein Haus in Oberbayern von Bern.

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