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Aus Feuer geretteter Bub ist wieder zu Hause

Der Zweijährige, der bei einem Brand in Gümligen gerettet wurde, ist wieder zu Hause. Die Brandursache ist noch unbekannt.

Beim Brand in diesem Wohnhaus kamen zwei Personen ums Leben.
Beim Brand in diesem Wohnhaus kamen zwei Personen ums Leben.
Beat Mathys
Das zerstörte Haus am Dammweg in Gümligen.
Das zerstörte Haus am Dammweg in Gümligen.
Beat Mathys
Wie hoch der Sachschaden ist, ist noch unklar.
Wie hoch der Sachschaden ist, ist noch unklar.
TeleBärn
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Seit Mittwochmorgen um 9 Uhr ist der Einsatz der Feuerwehr am Dammweg in Gümligen beendet. «Während der Nacht auf Mittwoch hielten wir noch Brandwache», sagt Feuerwehrkommandant Martin Grütter. Es herrschte aber gestern noch den ganzen Tag reger Betrieb auf dem Schadenplatz. Die Spezialisten des Dezernats für Brände und Explosionen sind noch immer am Ermitteln. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. Erst wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind, kann die Brandschutt entsorgt und das Haus womöglich abgerissen werden.

Beim Brand eines Einfamilienhauses in Gümligen starb am Dienstag ein älteres Ehepaar. Bei ihnen zu Besuch war ihr zweijähriger Enkelsohn. Die Grossmutter konnte den Knaben mit letzter Kraft aus dem Fenster stossen und ihn retten (siehe Kontext).

«Es geht ihm gut»

Gestern Nachmittag kehrte der zweijährige Junge gemeinsam mit seiner Mutter an seinen Wohnort im Kanton Aargau zurück. Entgegen anders lautenden Meldungen musste das Kleinkind zur Abklärung für 24 Stunden im Inselspital bleiben. Die Ärzte befürchteten, dass er durch das Feuer eine Rauchvergiftung erlitten habe. «Es geht ihm aber gut», sagte der Vater des Knaben gestern auf Anfrage.

Weil die Mutter als stellvertretende Apothekerin in der Stadt Bern arbeitet, übernachtete sie regelmässig mit ihrem Sohn im Haus ihrer Eltern in Gümligen. Wie ein Nachbar berichtet, soll sie vor dem Brand ganz normal mit den beiden Verstorbenen gefrühstückt haben.

Die etwa 90-jährige Verwandte, die ebenfalls in dem Haus am Dammweg wohnte, hat bei einer Nichte im Gürbetal Unterschlupf gefunden. Der Gemeindepräsident von Muri-Gümligen, Hans-Rudolf Saxer (FDP), sprach gestern mit der betagten Frau. «Es ging ihr den Umständen entsprechend gut», sagte er. Die Gemeinde hatte sich bereits darauf vorbereitet, der Frau im Alters- und Pflegeheim Muri-Gümligen ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. «Aber wir freuen uns, dass sie bei einer Verwandten bleiben kann», so Saxer.

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