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Ausgeglichene Rechnung und Blick nach vorne

«Sehr erfreulich»: Die Stadt Biel kann für das Jahr 2016 eine ausgeglichene Rechnung präsentieren.

Die Bieler Rechnung vom Jahr 2016 präsentiert sich ausgeglichen.
Die Bieler Rechnung vom Jahr 2016 präsentiert sich ausgeglichen.
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Die Stadt Biel kann für das vergangene Jahr eine ausgeglichene Rechnung präsentieren. In Anbetracht des wirtschaftlichen Umfelds in den in Biel dominanten Branchen der Maschinen-, Elektro-, Metall- und Uhrenindustrie wertet der Gemeinderat die Punktlandung als «sehr erfreulich».

Das Budget hatte dank Entnahmen aus Spezialfinanzierungen mit einem praktisch ausgeglichenen Ergebnis gerechnet. Auf eine Entnahme aus Spezialfinanzierungen konnte die Stadt nun aber vollständig verzichten, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte. Effektiv erzielte die Stadt im vergangenen Jahr einen kleinen Ertragsüberschuss von 0,13 Millionen Franken. Dieser wurde, wie die Gemeindeordnung das vorschreibt, vollumfänglich in die Reserven im Eigenkapital eingelegt.

Die vom Volk Anfang letzten Jahres beschlossene Steuererhöhung habe Wirkung gezeigt, schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung weiter. Das Massnahmenpaket zur Haushaltsanierung habe zudem zu einer wesentlichen Aufwandminderung beigetragen. Doch die Stadt hat das Ergebnis nicht nur aus eigener Kraft erwirtschaftet. Auch einmalige Sonderfaktoren halfen mit, etwa das dreimonatige Notbudget im ersten Quartal 2016, das nur die allernötigsten Ausgaben erlaubte.

Erfreulich entwickelten sich in Biel im vergangenen Jahr die Steuererträge der juristischen Personen. Allerdings wäre es unrealistisch anzunehmen, dass diese Entwicklung auf demselben Niveau anhalte, mahnen die Stadtbehörden zur Vorsicht. Für die Stadtregierung braucht es darum auch in Zukunft weitere Anstrengungen, um trotz mutmasslich sinkender Steuererträge und potenziell steigenden Belastungen durch die Bevölkerungsentwicklung nachhaltige Ergebnisse präsentieren zu können.

Dennoch: der Bieler Gemeinderat sieht sich nun am Punkt angekommen um den Blick nach vorne zu richten. So sollen jene Entwicklungen und Projekte angestossen werden, die der Stadt künftig Chancen eröffnen sollen. Dazu gehören etwa der neue Campus der Fachhochschule, der Swiss Innovation Park oder die Überbauungen Esplanade und Gurzelen sowie diverse Industrieprojekte.

SDA/ngg

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