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Bade sich, wer kann: Wärmer wird die Aare kaum noch

Das heisse Wochenende und der Wochenstart mit sommerlichen Temperaturen haben für Aarehöchstwerte gesorgt. Der Rekordwert von 2003, 23,5 Grad, kann voraussichtlich jedoch kaum noch geknackt werden.

Gutes Timing gefragt: Ein Sprung vom Schönausteg birgt Gefahren und will gut geplant sein.
Gutes Timing gefragt: Ein Sprung vom Schönausteg birgt Gefahren und will gut geplant sein.
Keystone

Der Zenit wurde erreicht: Am Montag war die Aare um 17.30 Uhr 22,7 Grad warm. Bei solchen Temperaturen macht das Abkühlen beinahe keinen Spass mehr; der Fluss ist zu warm. Dass die Aare noch wärmer wird, ist gemäss Silvia Morf, Hydrologin beim Bundesamt für Umwelt, unwahrscheinlich. Mehrere Faktoren beeinflussen die Temperatur des Aarewassers. Dies sind vor allem die Lufttemperatur, die Abflussmenge und die Intensität der Sonneneinstrahlung. «Die Lufttemperatur wird in den kommenden Tagen abnehmen, die Sonnenintensität ebenfalls. Letzteres auch, da die Tage wieder kürzer werden und die Bewölkung zunehmen wird», erklärt Morf. Dass der Rekordwert von 23,5 Grad (im August 2003) noch geknackt wird, sei deshalb kaum möglich.

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