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Bärenpark: Protest bleibt ohne Wirkung

Die zuständige Kommission beantragt dem Stadtrat, den Zusatzkredit für den Bärenpark abzulehnen. Das Geld allerdings ist längst ausgegeben.

Die Bären kümmert der Konflikt im Berner Stadtrat nicht.
Die Bären kümmert der Konflikt im Berner Stadtrat nicht.
Beat Mathys

Die stadträtliche Kommission für Finanzen, Sicherheit und Umwelt (FSU) freut sich über die Popularität des Bärenparks. Sie würdigt das Engagement von Gemeinderätin Barbara Hayoz (FDP) bei der Suche nach Sponsoren und bedankt sich bei Letzteren für die finanzielle Unterstützung.

Doch damit sind die freundlichen Worte aufgebraucht. Anschliessend ist in der gestrigen Mitteilung der FSU von «Unmut» und «Unverständnis» die Rede. Der ursprüngliche Auftrag des Stadtrates sei «nicht erfüllt» worden, schreibt die Kommission weiter – und beantragt dem Stadtrat, die Kreditaufstockung abzulehnen. Doch auch wenn der Stadtrat der Kommission folgen sollte: Das Geld ist ausgegeben und am Aarehang verbaut. Laut Kommissionspräsidentin Corinne Mathieu (SP) wolle aber eine Kommissionsmehrheit «ein klares politisches Signal an den Gemeinderat» aussenden. Quer durch alle Fraktionen herrsche Unmut über dessen Missachtung des stadträtlichen Willens.

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