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Bank EEK: Mehr Geld,weniger Gewinn

Knapp 54 Millionen Franken an Kundengeldern sind der Bank EEK im Jahr 2018 neu ­zugeflossen. Das hat auch damit zu tun, dass die Bank keinen Negativzins verrechnet.

Zwar haben die Kunden der Bank EEK mehr Geld anvertraut. Der Konzerngewinn ist jedoch zurückgegangen.
Zwar haben die Kunden der Bank EEK mehr Geld anvertraut. Der Konzerngewinn ist jedoch zurückgegangen.
Walter Pfäffli

Die Stadtberner Bank EEK hat Geld im Überfluss: Im vergangenen Jahr haben die Kunden der Bank knapp 54 Millionen Franken zusätzlich anvertraut. Dies entspricht einem Wachstum von 5,4 Prozent. Der Zufluss hat stark mit dem Negativzinsumfeld zu tun. Im Gegensatz zu anderen Banken belastet die Bank EEK Privatpersonen oder institutionellen Anlegern mit hohen liquiden Mitteln keinen Negativzins.

Einige solcher Kunden wollten deshalb auch 2018 flüssige Mittel bei der Bank EEK anlegen. «Wir sind da zurückhaltend», sagte EEK-Chef Daniel Pfanner gestern bei der Präsentation der Jahreszahlen. Die Gelder würden nur angenommen, wenn der Kunde sich zu einer längerfristigen Anlage entschliesse.

Gewinn gesunken

Das scheint im letzten Jahr häufig der Fall gewesen zu sein: Das Hypothekarportefeuille der Bank erhöhte sich um 84 Millionen Franken, was einer Zunahme von 7,4 Prozent entspricht – eine deutlich höhere Steigerung als im Vorjahr (+4,5 Prozent).

Um 16 Prozent auf knapp 7 Millionen Franken zurückgegangen ist der Konzerngewinn. Der Rückgang sei der unerfreulichen Entwicklung an der Börse und ungünstigen Kursentwicklungen geschuldet, sagt Daniel Pfanner.

Für heute rechnet der EEK-Chef mit einem Run auf die Schalter an der Amthausgasse 14. Der Grund: Heute bringt die Schweizerische Nationalbank (SNB) die 1000er-Note in Umlauf. Und weil die SNB wegen Umbauarbeiten immer noch bei der EEK eingemietet ist, wird die Stadtberner Bank die bei Sammlern mit Spannung erwartete neue Note 30 Minuten früher ausgeben können als andere Banken.

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