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Bern diskutiert über Rentenalter 65

Im Rahmen einer Teilrevision des Personalreglements der Stadt Bern schlägt der Gemeinderat ein flexibleres Rentenalter vor.

Dürfen Angestellte der Stadt Bern bald freier über den Zeitpunkt ihrer Pensionierung entscheiden? (Symbolbild)
Dürfen Angestellte der Stadt Bern bald freier über den Zeitpunkt ihrer Pensionierung entscheiden? (Symbolbild)
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Der Berner Gemeinderat gibt eine Teilrevision des städtischen Personalreglements in die Vernehmlassung. Ziel der Teilrevision ist, das Rentenalter städtischer Angestellter zu flexibilisieren. Der Gemeinderat schlägt dabei zwei Varianten vor.

Gemäss der ersten Variante wird das Rentenalter auf neu 65 Jahre heraufgesetzt, wie der Berner Gemeinderat am Donnerstag mitteilte. Bei der zweiten Variante bleibt die Altersgrenze unverändert bei 63 Jahren. Dies bei erleichterter Möglichkeit, bis 65 und über 65 hinaus weiterzuarbeiten.

Bei beiden Varianten erhalten aber die Versicherten ab 63 weiterhin die volle Rente: «Unverändert wird nach 40 Versicherungsjahren im alter 63 die Zielaltersrente von 61,2 Prozent des versicherten Lohns erreicht», schreibt der Gemeinderat.

Forderungen aus der Politik

Dass er dennoch eine neue Altersgrenze zur Diskussion stellt, begründet der Gemeinderat mit der Forderung «verschiedener politischer Parteien» nach einem Rentenalter von 65 Jahren. Dieses Anliegen habe er mit der Teilrevision des Personalreglements aufgenommen.

Auch die erste Variante mit Rentenalter 65 sieht die Möglichkeit vor, dass Angestellte über dieses Alter hinaus weiterarbeiten können. Dies dann, wenn die Leistung dieser Person und deren Gesundheit dies zulassen und die Weiterarbeit einem dienstlichen Bedürfnis entspricht.

Dem Stadtrat will der Gemeinderat gestützt auf die Vernehmlassung eine Revisionsvorlage mit einer Variante vorlegen.

SDA/mb

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