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Bern ist zu ordentlich für Schlangen

Das diesjährige Tierparkfest wird besonders «wild». Nicht Löwen stehen aber im Zentrum, sondern heimische Wildtiere.

Hans Triet weiss, was Ringelnattern wünschen.
Hans Triet weiss, was Ringelnattern wünschen.
Beat Mathys

«Reptilien und Amphibien haben in Bern zu wenig Lebensraum», sagt Hans Triet, Oberpfleger im Vivarium des Dählhölzli. Triet ist seit über 30 Jahren Pfleger im Tierpark. In den letzten 50 Jahren habe sich viel verändert für die Tiere, die wild in Bern und Umgebung leben. «In unseren Gärten oder Parks herrscht zu grosse Ordnung, als dass beispielsweise Schlangen darin leben.» Wildnis bestehe in Bern nur noch rudimentär. Um die Menschen für die einheimische Artenvielfalt zu sensibilisieren, veranstaltet das Dählhölzli im Rahmen der Ausstellung «Wildnis Bern – von Alpensegler bis Zimtrose» morgen zwischen 10 und 16 Uhr sein Tierparkfest.

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