Berner Brunnenfiguren werben für sicheres Gummibootfahren

Die Figuren auf den Brunnen in der Berner Altstadt trugen am Dienstag orange Westen. Die Aktion ist Teil einer Kampagne für sicheres Aareböötlen.

Aareschwimmen und -böötlen ist nicht ganz ungefährlich.

Aareschwimmen und -böötlen ist nicht ganz ungefährlich.

(Bild: Iris Andermatt)

Die Brunnenfiguren in der Berner Altstadt haben am Dienstag einen ungewöhnlichen Anblick geboten. Ausgestattet mit orangen Rettungswesten machten sie auf das Thema Sicherheit auf der Aare aufmerksam.

Mit den warmen Temperaturen zieht es viele Bernerinnen und Berner wieder zum Schwimmen oder Gummiböötlen in die Aare. Die Kampagne «Aare you safe?» engagiert sich jedes Jahr in der Unfallverhütung, denn das Aareschwimmen oder -böötlen im Fliessgewässer ist nicht ganz ungefährlich.

Weste tragen

In diesem Sommer richtet sich die Kampagne insbesondere an die Gummiböötler. Damit es beim Aareböötle nicht zu gefährlichen Situationen kommt, müssen die Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft beachtet werden, schreibt die Stadtberner Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie in einer Mitteilung. Dazu gehöre auch das Tragen von Rettungswesten.

Zusammen mit ihren Kampagnepartnern hat «Aare you safe?» eine Rettungsweste lanciert, die schmal ist und über einen Kragen verfügt, der auch bewusstlose Personen schützt. Die Westen würden jeder Figur stehen, schreibt die städtische Sicherheitsdirektion mit einem Augenzwinkern.

Fünf bekannte Berner Brunnenfiguren wie Anna Seiler oder der Zähringer trugen am Dienstag die neue Rettungsweste als Blickfang. Zur Kampagne gibt es auch eine App, mit der man sich spielerisch mit den Gefahren auf der Aare vertraut machen kann.

Den mittlerweile schon traditionellen Aare-Beutel, in dem Schwimmer und Böötler ihre Kleider verstauen können, gibt es in diesem Jahr als Rucksack. Wichtig sei aber, den Rucksack während des Schwimmens nicht fix am Körper zu befestigen, da sonst die Gefahr bestehe, irgendwo hängen zu bleiben, rät die Stadt.

Die Kampagne «Aare you safe?» wird dieses Jahr auch von der Stadt Thun und den Gemeinden Muri und Münsingen unterstützt.

www.aareyousafe.ch

flo/sda

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