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Berner Geologin ausgezeichnet

Der Schweizerische Geologenverband hat Bettina Flury für ihre Doktorarbeit am Institut für Geologie der Universität Bern ausgezeichnet. Darin behandelt sie den Einsatz einer neuen Methode zur Sanierung von Grundwasser, welches mit oxidiertem, krebserregenden Chrom belastet ist.

Der Schweizerische Geologenverband, welchem laut eigener Aussage eine enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Praxis ein Anliegen sei, bedachte die Geologin mit dem Preis für die beste wissenschaftliche Arbeit mit Praxisbezug. In einem interdisziplinären Forschungsprojekt begleitete Bettina Flury in Zusammenarbeit mit Standortinhabern, geologischen Beratungsbüros, Kantons- und Bundesbehörden sowie einem Doktoranden der ETH Zürich den praktischen Einsatz dieser neuen Methode zur Umwandlung des schädlichen Chroms in eine ungefährliche Form des Metalls. Für Kantons- und Bundesbehörden bilden die Resultate der Studie eine wichtige Grundlage, um ein besseres Verständnis der im natürlichen Untergrund ablaufenden Prozesse zu erlangen. Bettina Flury erhielt allen Jurymitgliedern diskussionslos die höchste Bewertung. Der mit 3000 Franken dotierte Preis wurde der Geologin am 21. November im Rahmen des jährlichen Geoscience Meeting in Lugano überreicht.

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