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Kulturprojekt steht auf der Kippe

Die Bildungskommission des Grossen Rates will keine Betriebsbeiträge an das Vernetzungsprojekt der Bühnenkünste im Berner Jura bezahlen.

«Auch die Regionen und Gemeinden sowie Dritte sollten sich finanziell beteiligen, wie es das Kulturförderungsgesetz vorsieht», so Samuel Krähenbühl, Sprecher Bildungskommission (l.). «In diesem Projekt sind mehrere Regionen und zwei Kantone beteiligt, es fällt klar unter die Ausnahmeregelung», sagt Pierre Alain Schnegg, Präsident Bernjurassischer Rat.
«Auch die Regionen und Gemeinden sowie Dritte sollten sich finanziell beteiligen, wie es das Kulturförderungsgesetz vorsieht», so Samuel Krähenbühl, Sprecher Bildungskommission (l.). «In diesem Projekt sind mehrere Regionen und zwei Kantone beteiligt, es fällt klar unter die Ausnahmeregelung», sagt Pierre Alain Schnegg, Präsident Bernjurassischer Rat.
Andreas Blatter

Wie wichtig ist die Koordination der Bühnenprojekte im Berner Jura? Geht es nach dem Bernjurassischen Rat, soll der Kanton dafür jährlich 550'000 Franken bezahlen. Geht es nach der Bildungskommission des Grossen Rates, weist das Kantonsparlament im November diese jährlichen Betriebsbeiträge zurück.

Das Projekt ARS will die Bühnenkünste im Berner Jura und in Biel auf der Grundlage der heutigen Kulturlandschaft miteinander vernetzen. Eine Koordinationsstelle und eine Fachkommission sollen die Bühnenkünste stärken und besser koordinieren. ARS steht im Zusammenhang mit dem neuen Palace-Theater in Biel und kantonsübergreifend mit dem künftigen regionalen Kunst- und Bühnenzentrum Crea des Kantons Jura in Delsberg.

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