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Berner Weihnachtsbaum auf der Kleinen Schanze

Der offizielle Weihnachtsbaum der Stadt Bern steht dieses Jahr auf der Kleinen Schanze. Und dafür wird für einmal kein Baum gefällt.

So ist das Risiko, dass die Tanne umfällt, wie es am 3. Januar 2018 auf dem Bahnhofplatz passiert ist, gleich Null.
So ist das Risiko, dass die Tanne umfällt, wie es am 3. Januar 2018 auf dem Bahnhofplatz passiert ist, gleich Null.
Raphael Moser
Vor 2016 wurde der Weihnachtsbaum auf dem Bundesplatz aufgebaut.
Vor 2016 wurde der Weihnachtsbaum auf dem Bundesplatz aufgebaut.
Urs Baumann
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Seit letzter Woche werden auf der Kleinen Schanze die ersten von 64 Chalets für den Sternenmarkt aufgebaut, den der Gourmetkoch Markus Arnold und der Gastronom Tom Weingart erstmals durchführen. Am 29. November wird er eröffnet.

Geplant war ursprünglich, dass im Park in der Nähe des Bundeshauses ein Winterwunderland mit Eisbahn entsteht. Für diese Idee machten sich Gemeinderat Reto Nause (CVP) und Bern Welcome stark. Im Februar wurde das Projekt jedoch gestoppt, weil Gegenwind aus der Politik wehte.

Verwurzelte Tanne wird geschmückt

Im März präsentierten die Gastronomen ihr Projekt Sternenmarkt. Nun wird bekannt, dass der offizielle Weihnachtsbaum der Stadt Bern in diesem Jahr ebenfalls auf der Kleinen Schanze stehen wird. Dafür wird keine Tanne gefällt, sondern es werden bestehende Bäume geschmückt. Ob nur ein oder bis zu drei Bäume weihnächtlich leuchten werden, ist noch offen.

Der städtische Weihnachtsbaum stand 2016 und 2017 auf dem Bahnhofplatz, davor auf dem Bundesplatz. Der Wechsel vom Bundes- auf den Bahnhofplatz erfolgte, weil die Renovation der Nationalbank dazu geführt hatte, dass auf dem Bundesplatz der Platz fehlte. In der Stadt Bern ist der Verein Idée Bern für das Aufstellen des Weihnachtsbaums zuständig. Er wird unter anderen von der Stadt, Bern Welcome, der Burgergemeinde und der Detailhandelsorganisation Bern City getragen.

«Der Vorstand prüfte die gewählte Variante wie jede andere und kam zum Schluss, dass sie die beste ist», sagt Geschäftsführer Benjamin Sterchi. Ein Vorteil der Kleinen Schanze sei, dass diese zum Verweilen einlade. Die Vereinsvertreter glauben nicht, dass sie mit ihrer Wahl das Signal aussenden, dass der Sternenmarkt nun eine offizielle Veranstaltung ist.

Das Schmücken einer verwurzelten Tanne hat einen Vorteil: Das Risiko, dass sie umfällt, ist praktisch null. Am 3. Januar 2018 wehten indes starke Winde die Tanne auf dem Bahnhofplatz um. «Wir berücksichtigten nicht deswegen diesen Standort, sondern weil wir das Gesamtkonzept Weihnachten in Bern im Blick haben», sagt Sterchi. (cla)

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