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Bernerinnen: Gute Ausbildung, nach wie vor schlechter Lohn

Bei der Gleichstellung von Frau und Mann gibt es auch in der Stadt Bern Fortschritte bei beim Bildungsstand, aber nur wenig Veränderung beim Lohn.

Ein junger Mann und eine junge Frau in der Bibliothek des Uni Campus von Roll. Punkto Bildung haben die Bernerinnen stark aufgeholt, beim Lohn gibt es nach wie vor grosse Unterschiede.
Ein junger Mann und eine junge Frau in der Bibliothek des Uni Campus von Roll. Punkto Bildung haben die Bernerinnen stark aufgeholt, beim Lohn gibt es nach wie vor grosse Unterschiede.
Keystone

Zusammengetragen wurden die Zahlen von der städtischen Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann, die am Mittwoch eine neue Publikation veröffentlichte. Sie belegen die Angleichung der Geschlechter bei der Bildung.

In der heutigen Rentner-Generation sind Männer noch deutlich besser ausgebildet. Dagegen verfügen bei den 25- bis 44-Jährigen mehr als die Hälfte der Frauen wie auch der Männer über einen Abschluss auf Hochschulstufe.

Stark zugenommen hat die Zahl der erwerbstätigen Frauen in Bern. 80 Prozent der Frauen zwischen 15 und 64 Jahren gehen einer Erwerbstätigkeit nach; 1980 waren es erst 50 Prozent der Schweizerinnen und gut 70 Prozent der Ausländerinnen.

Viele Frauen in der Politik

Frauen verdienten 2010 im Kanton Bern 16,4 Prozent weniger als Männer, was leicht unter dem schweizerischen Wert liegt. Je höher die berufliche Stellung und das Ausbildungsniveau, desto mehr öffnet sich die Lohnschere. Im mittleren und oberen Kader beträgt der Lohnunterschied 25 Prozent zu Ungunsten der Frauen.

Nahezu ausgewogen sind Frauen und Männer in der Stadtberner Politik vertreten. Nach den Wahlen 2012 erreichten Frauen im Parlament einen Rekordanteil von 47,5 Prozent. In der Regierung waren sie in drei der fünf letzten Legislaturperioden in der Mehrzahl.

SDA/tan

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