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Beschneidungen: Inselspital verzichtet vorerst auf Moratorium

In Deutschland und in Zürich wird die Beschneidung der Knaben neu abgelehnt. Das Berner Inselspital sieht von einem solchen Schritt vorerst ab. Ein Teil der religiös motivierten Beschneidungen findet nicht im Spital statt.

Zuerst verurteilte das Kölner Landgericht die Beschneidung von Knaben als illegal, sofern sie nicht aus dringenden medizinischen Gründen erfolgen. Vor zwei Tagen folgte nun die Kinderklinik des Zürcher Universitätsspitals mit einem Moratorium auf Wunschbeschneidungen. Das Argument: Die körperliche Unversehrtheit des Kindes werde verletzt.

Besonders betroffen von diesen Beschlüssen sind Juden und Muslime, für welche die Beschneidungen ihrer Söhne eine zentrale Bedeutung hat. Für die Juden symbolisieren sie ihren Bund mit Gott, für Muslime die Reinheit des Menschen. Entsprechend empört sind ihre Reaktionen in Deutschland und Zürich in den letzten Tagen ausgefallen. Ihr Argument: Die Religionsfreiheit wird eingeschränkt.

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