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Bezahlt Ronaldo in Bern Steuern?

YB empfängt in fünf Tagen in der Champions League den Valencia FC. Wir beantworten Fragen zur Sternenliga.

Wenn Cristiano Ronaldo in Bern spielt, muss er einen Teil seiner Prämie versteuern.
Wenn Cristiano Ronaldo in Bern spielt, muss er einen Teil seiner Prämie versteuern.
Keystone

Die Champions League spült YB gegen 30 Millionen Franken in die Kasse. Da stellt sich die Frage, ob auch für Bern etwas abfällt. Da der Berner Club ein verschachteltes Konstrukt mit einer verlustreichen Vergangenheit ist, lässt sich kaum sagen, ob der Berner Fiskus etwas vom Geldsegen hat.

Klar ist aber die Steuersituation der ausländischen Clubs und Spieler, die in Bern spielen. So wie am nächsten Dienstag Valencia. Der Steuervogt langt bei den ausländischen Fussballmillionären über die Quellensteuer zu. Unter diesem Namen werden Sportler und Künstler, welche im Kanton Bern auftreten, besteuert.

Juve-Star Cristiano Ronaldo oder Paul Pogba müssen nicht einen Teil ihres immensen Einkommens in Bern versteuern, wie Tanja Bertholet von der Steuerverwaltung erklärt. Aber der Kanton erhebt auf den Prämien, die die Clubs fürs Spiel in Bern erhalten, die Quellensteuer.

Bei einem Sieg kassiert ein Club von der Uefa rund 3,1 Millionen Franken, bei einem Unentschieden rund eine Million Franken. Darauf dürfte ein Steuersatz von 17 Prozent angewendet werden. Bei einem Sieg von Valencia fliesst also rund eine halbe Million Franken in die Berner Staatskasse. Trotzdem wäre ein Sieg von YB viel schöner.

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