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Biber beziehen künstlichen Bau

Die Biber haben in Kehrsatz ein neues Zuhause gefunden. Sie haben den eigens fürs sie angelegten Kunstbau entdeckt.

In diesem Video des BZ-Fotografen Beat Mathys sehen Sie, wie ein Biber in in Halten/SO einen Baum fällt. Üblicherweise «überlassen» Biber das abschliessende Fällen der Bäume dem Wind.
In diesem Video des BZ-Fotografen Beat Mathys sehen Sie, wie ein Biber in in Halten/SO einen Baum fällt. Üblicherweise «überlassen» Biber das abschliessende Fällen der Bäume dem Wind.
Beat Mathys

Die Biber haben in Kehrsatz ein neues Zuhause gefunden. Sie haben den Kunstbau entdeckt, den Behörden, Naturschützer und Bauunternehmer für sie angelegt haben und der als Ersatz für die zwei bestehenden Biberbauten dient.

Diese werden im Rahmen der Auenrevitalisierung im Selhofen Zopfen unbewohnbar. Zukünftig soll die Aare bekanntlich auf einer Breite von bis zu 300 Metern frei fliessen, was sowohl der Biodiversität als auch dem Hochwasserschutz zugute kommt.

Doch mit der Umgestaltung verlieren die Biber ihre bisherigen Bauten in der Uferböschung. Daher wurde flussaufwärts für Ersatz gesorgt, wie die Umweltorganisation Pro Natura am Montag mitteilte.

Damit die Biber ihr neues Heim auch finden, wurden im Bereich des Eingangs Äpfel als Köder ausgelegt. Schon wenige Tage später schleppten die umtriebigen Tiere Weidenäste in den Bau, um mit der Innenausstattung zu beginnen.

Die Bauarbeiten für das Wasserbauprojekt im Selhofen Zopfen haben im vergangenen April begonnen. Die Kosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Franken. Der Bund zahlt etwas mehr als die Hälfte, der Kanton Bern einen Viertel. Den Rest teilen sich die betroffenen Gemeinden.

SDA/cla

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