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Bern, Biel und Thun erwarten Stimmbeteiligung von bis zu 70 Prozent

Die Abstimmungen vom kommenden Sonntag haben im Kanton Bern bereits mehr Stimmberechtigte mobilisiert als bei der Abstimmung über die Masseneinwanderungsinitiative.

Die Abstimmung vom Sonntag hat bereits mehr Stimmberechtigte mobilisiert als die Masseneinwanderungsinitiative im Februar 2014.
Die Abstimmung vom Sonntag hat bereits mehr Stimmberechtigte mobilisiert als die Masseneinwanderungsinitiative im Februar 2014.
Keystone

Der Urnengang vom kommenden Sonntag mobilisiert die Stimmberechtigten noch stärker als die Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar 2014. In den drei Städten Bern, Thun und Biel hat die briefliche Stimmbeteiligung die damaligen Vergleichswerte bereits übertroffen.

Bern bereits bei 46,6 Prozent

In der Stadt Bern gingen bis am Mittwochmittag über 40'500 Stimmcouverts ein. Bei einer Anzahl Stimmberechtigten von rund 87'000 ergibt dies eine bisherige Stimmbeteiligung von 46,6 Prozent, wie der städtische Informationsdienst auf Anfrage der sda mitteilte. Der bisherige Rücklauf deute auf eine hohe Stimmbeteiligung hin.

Am gleichen Stichtag bei der Masseneinwanderungsinitiative waren erst rund 35'000 Couverts eingetroffen, was zu diesem Zeitpunkt einer Stimmbeteiligung von rund 40 Prozent entsprach. Bis zum Abstimmungssonntag stieg die Beteiligung in der Stadt Bern damals auf 57,7 Prozent.

Thun rechnet mit 70 Prozent Stimmbeteiligung

In der Stadt Thun trafen bis am Mittwoch 13'855 Couverts ein, das entspricht einer Stimmbeteiligung von 42 Prozent. Hochgerechnet auf den Sonntag geht Vizestadtschreiber Remo Berlinger gar von einer Stimmbeteiligung von 70 Prozent aus - das wären fast 20 Prozentpunkte mehr als bei der Masseneinwanderungsinitiative (51 Prozent).

In Biel kann Vizestadtschreiber Julien Steiner keine Prognose abgeben. Aber auch in der Seeländer Metropole haben bis am Mittwoch bereits mehr Stimmberechtigte brieflich abgestimmt als vier Tage vor dem 9. Februar 2014.

Die 10'077 bis Mittwoch eingegangenen Couverts entsprechen einer Stimmbeteiligung von 32 Prozent. Bei der Masseneinwanderungsinitative lag diese Quote einen Tag später (Donnerstag) erst bei 30 Prozent. Am Abstimmungssonntag lag die Bieler Stimmbeteiligung damals bei 46 Prozent.

Im Kanton Bern mobilisieren aber nicht nur die Abstimmungsvorlagen. Um eine Richtungswahl geht es auch bei der Ersatzwahl für die zwei frei werdenden Sitze in der Berner Kantonsregierung, wo die bisherige rotgrüne Mehrheit auf der Kippe steht.

SDA/ngg

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