Bieler Fototage widmen sich dem Thema Überflutung

«Flood», Überflutung: Unter diesem Titel stehen die 23. Bieler Fototage, welche am Freitag beginnen. Bis zum 2. Juni gehen 27 Ausstellungen der realen und virtuellen Überflutung nach.

Ein Teil der Bieler Fototage ist im Centre Pasquart zu bewundern. (Archivbild: 31.10.2018 / Enrique Munoz Garci­a)

Ein Teil der Bieler Fototage ist im Centre Pasquart zu bewundern. (Archivbild: 31.10.2018 / Enrique Munoz Garci­a)

Die Chinesin Pixy Liao beispielsweise hinterfragt laut einer Mitteilung der Organisatoren die Macht in Beziehungen. Ihre Fotoserien ergründen auch die Möglichkeit, die Kräfteverhältnisse in der Privatsphäre auszutauschen.

Die Holländerin Lisette Appeldorn hat eine Obsession für Masken, die aus allerlei Materialien hergestellt werden. Im Zeitalter der Selfies und der Gesichtserkennung ergründen ihre Bilder laut den Organisatoren die Stellung der Emotion in unserer Gesellschaft, die Auflösung des Individuums im Datenfluss.

An zwölf teilweise neuen Orten sind die Ausstellungen zu sehen. Die Ausstellungsräume sind über die ganze Stadt verteilt. In diesem Jahr gehört auch ein Begleitprogramm mit Performances, Konferenzen und Workshops zu den Bieler Fototagen.

Die neue Direktorin Sarah Girard sagte bei der Präsentation der neuen Ausgabe am Donnerstag in Biel, es gelte zu fragen, welcher Platz dem Bild im heutigen Informationsfluss zukomme. Den Bieler Fototagen gehe es aber auch darum, den Reichtum der zeitgenössischen Fotografie aufzuzeigen.

sma/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt