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BLS muss viel Kritik einstecken

«Wir wollen in Buch bauen», erklärte die BLS am Dienstag an einem Informationsanlass im Riedbach. «Wir werden das verhindern», lautete die Kampfansage der 200 Besucher.

Bedrohte Existenz: Anni und Andreas Kohler vor ihrem Bauernhof im Weiler Buech im Westen der Stadt Bern.
Bedrohte Existenz: Anni und Andreas Kohler vor ihrem Bauernhof im Weiler Buech im Westen der Stadt Bern.
Urs Baumann
Bauer Andreas und Anni Kohler würden Ihren Bauernhof  verlieren.
Bauer Andreas und Anni Kohler würden Ihren Bauernhof verlieren.
Urs Baumann
Die Tage des Depots in Bern-Aebimatt – hier ein Bild aus dem Jahr 2009 – sind gezählt. Ersatz will die BLS ganz in der Nähe schaffen: Als Standort für die neue Werkstätte hat sie den Raum Riedbach ausgewählt.
Die Tage des Depots in Bern-Aebimatt – hier ein Bild aus dem Jahr 2009 – sind gezählt. Ersatz will die BLS ganz in der Nähe schaffen: Als Standort für die neue Werkstätte hat sie den Raum Riedbach ausgewählt.
Susanne Keller
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Schweinsschnitzel vom Grill hatte das Restaurant Bahnhof in Riedbach am Dienstag auf dem Tagesmenü. Abends lagen nicht mehr Schnitzel, sondern die BLS auf dem Grill. «Wir haben im Sinn, der BLS das Leben so sauer wie möglich zu machen», kündete Daniel Lehmann von der Berner Bauernorganisation Lobag den BLS-Verantwortlichen an. Und er erklärte den 200 Anwesenden, die sich auf zwei Stöcken dicht drängten, auch gleich wie: «Wenn wir es gut machen, schaffen wir es, dass es mindestens zehn Jahre geht, bis die BLS überhaupt dran denken kann, hier irgendwann mal etwas zu bauen.»

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