Brandschutz-Streit: Lerch stellt sich hinter die Gemeinde

Jegenstorf

Regierungstatthalter Christoph Lerch kommt zum Schluss, dass die Gemeinde Jegenstorf im Streit um den Brandschutz in der Überbauung Dorfmatte ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt hat.

Die Baufirma der Dorfmatte-Siedlung habe gegen die Brandschutzvorschriften verstossen, behaupteten die Beschwerdeführer – und die Gemeinde Jegenstorf sei ihrer Aufsichtsplicht nicht nachgekommen.

Die Baufirma der Dorfmatte-Siedlung habe gegen die Brandschutzvorschriften verstossen, behaupteten die Beschwerdeführer – und die Gemeinde Jegenstorf sei ihrer Aufsichtsplicht nicht nachgekommen.

(Bild: Beat Mathys)

Im Streit um den Brandschutz in der Jegenstorfer Überbauung Dorfmatte stellt sich Regierungsstatthalter Christoph Lerch hinter die Gemeinde. Diese habe ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt, hält er in einem Communiqué vom Montag fest.

Die Kontroverse um die Dorfsiedlung Obermattewurde im Frühling von dieser Zeitung publik gemacht. Die Baufirma sah sich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass sie gegen die Brandschutzauflagen verstossen habe. Auch die Gemeinde geriet in die Kritik: Noch vor der baupolizeilichen Bauabnahme waren beim Statthalter zwei aufsichtsrechtliche Beschwerden eingegangen.

Die Gemeinde habe im Rahmen ihrer Zuständigkeit ihre Aufsichtspflicht verletzt, machten die Beschwerdeführer geltend. In der Überbauung am Hubelweg seien die Brandschutzvorschriften nicht ordnungsgemäss umgesetzt worden.

Lerch kam nun zum Schluss, dass die in den Anzeigen geltend gemachten Punkte geklärt seien. Aufsichtsrechtlich bestehe kein Handlungsbedarf. Die entsprechenden Verfahren seien deshalb als erledigt abgeschrieben worden.

Im Communiqué kommt auch der Gemeinderat von Jegenstorf zu Wort. Er stellt fest, dass der Brandschutz zu jeder Zeit gewährleistet und die Sicherheit der Bewohner nicht gefährdet gewesen sei. Die Bauverwaltung habe ihre Aufsichtspflicht vollumfänglich erfüllt.

ske/sda

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