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Bruder auf Zeit

Im Rahmen eines Schüleraustauschprogramms geht «Pipo» seit Februar ans Gymnasium Bern-Neufeld. Der 16-jährige Thailänder über Kulturschock, Käse und kalten Schnee.

Kritapas Kulchatchai im Februar 2014 bei seiner Ankunft am Flughafen Zürich: Seine Gastfamilie (im Bild Leo und Prisca Lanfranchi, von links) wollte ihm schon den Spitznamen «Kritu» geben – er bevorzugt «Pipo».
Kritapas Kulchatchai im Februar 2014 bei seiner Ankunft am Flughafen Zürich: Seine Gastfamilie (im Bild Leo und Prisca Lanfranchi, von links) wollte ihm schon den Spitznamen «Kritu» geben – er bevorzugt «Pipo».
zvg
«I like»: Daumen hoch ist das Markenzeichen von «Pipo». Und er fühlt sich pudelwohl bei seiner Gastfamilie (von links: Marco, Leo, Prisca, Stephan und Carlo Lanfranchi)
«I like»: Daumen hoch ist das Markenzeichen von «Pipo». Und er fühlt sich pudelwohl bei seiner Gastfamilie (von links: Marco, Leo, Prisca, Stephan und Carlo Lanfranchi)
Martin Bürki
«Pipo» versucht sich als Käser auf einer Alp. In Thailand ass er kaum Käse, in der Schweiz kann er kaum genug davon kriegen.
«Pipo» versucht sich als Käser auf einer Alp. In Thailand ass er kaum Käse, in der Schweiz kann er kaum genug davon kriegen.
zvg
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«Es ist alles anders hier: Die Architektur, das Aussehen der Leute, überall deutsche Beschriftungen, niedrigere Temperaturen…» Kritapas Kulchatchai, kurz «Pipo» genannt, stammt aus Chiang Mai. Die Stadt im Norden Thailands, mit 135'000 Einwohnern zumindest von der Grösse her vergleichbar mit Bern, liegt über 8500 Kilometer entfernt. Seit Februar ist er zu Gast bei Familie Lanfranchi in Bern und geht noch bis Ende Januar 2015 ans Gymnasium Neufeld. «Auch wenn ich am Anfang einen Kulturschock erlebt habe; die Schweiz ist ein wunderschönes Land», schwärmt der 16-Jährige.

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