Zum Hauptinhalt springen

Brunnen zwischen Kahlschlag und Zerfall

Schön oder nicht schön? Seit 30 Jahren scheidet der Oppenheim-Brunnen die Geister. Nun muss das mit Kalkstein und Pflanzen überwucherte Kunstwerk saniert werden.

Der Oppenheim-Brunnen auf dem Berner Waisenhausplatz frisch saniert.
Der Oppenheim-Brunnen auf dem Berner Waisenhausplatz frisch saniert.
Keystone
Die Sanierung soll 70'000 Franken kosten.
Die Sanierung soll 70'000 Franken kosten.
Grafik BZ / bm, mf, Fotolia, zvg
Veronica Schaller vor dem Oppenheim-Brunnen mit dem Flyer zur Podiumsdiskussion, die im April stattfand.
Veronica Schaller vor dem Oppenheim-Brunnen mit dem Flyer zur Podiumsdiskussion, die im April stattfand.
Walter Pfäffli
1 / 13

Das Osterwetter hat am Oppenheim-Brunnen auf dem Waisenhausplatz seine Spuren hinterlassen. Einige Stellen des Betons haben sich schwarz verfärbt, schlaff hängen die Gewächse über den hervorstehenden Kalkstein herab. Die Berner Kultursekretärin Veronica Schaller geht um ihn herum und weiss nicht recht, ob es der Regen oder das Brunnenwasser ist, das auf ihren Schirm träufelt. Schaller vertritt die Eigentümerin des Brunnens: die Stadt Bern. Dieser steht heuer eine wichtige Entscheidung ins Haus. Im 100.Geburtsjahr der Künstlerin Meret Oppenheim und 30 Jahre nach der Einweihung des Brunnens ist eine erste umfängliche Sanierung nötig.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.