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Buchsi feiert 1. August weiterhin am 31. Juli

Die Bundesfeier soll weiterhin am 31. Juli stattfinden. Der ­Gemeinderat sieht keinen ­Anlass, die Feier auf den ­1. August zu verschieben, und lehnt ein Postulat ab.

Münchenbuchsee zelebriert den Nationalfeiertag bereits am 31. Juli.
Münchenbuchsee zelebriert den Nationalfeiertag bereits am 31. Juli.
Christian Pfander

Münchenbuchsee gehört zu jenen nicht wenigen Gemeinden, die den Nationalfeiertag bereits am Vortag, dem 31. Juli, feiern. SVP-Parlamentarier Fredi Witschi sieht jedoch keinen erheb­lichen Grund, warum die Feier zum Geburtstag der Eidgenossenschaft vorverschoben werden muss. Deshalb reichte er im letzten Oktober ein Postulat ein.

Darin verlangt er vom Gemeinderat, zu prüfen, ab wann allenfalls die Feier wieder auf den 1. August ­gelegt werden könnte. In seinem Vorstoss weist Tierarzt Witschi, darauf hin, dass für viele Wild- und Haustiere, aber auch Menschen der Lärm durch die zwei­tägige Knallerei eine Belastung darstelle.

Vieles schon vorbereitet

Für den Gemeinderat drängt sich eine Rückverschiebung der Feier auf den 1. August nach einer «vorerst summarischen Prüfung» nicht auf. Für die beiden nächsten Jahren 2018 und 2019 seien bereits erste organisatorische Massnahmen getroffen oder abgeschlossen worden, schreibt er in seiner Antwort auf das Postulat. Eine Verschiebung wäre frühestens für 2020 denkbar.

Eine Feier am 1. August würde das langjährige OK vor Probleme stellen, fügt der Gemeinderat an. Der Abbau der Infrastruktur und das Aufräumen auf dem Festgelände könnten kaum mehr realisiert werden, weil die freiwilligen Helfer am 2. August wieder arbeiten müssten.

Eher praktisch als patriotisch

Die Bevölkerung schätze die Feier am 31. Juli, wenn wohl auch «aus rein praktischen und nicht aus patriotischen Gründen», führt der Gemeinderat weiter aus. Die Feier am letzte Julitag sei ein wichtiger Beitrag zum Zusammengehörigkeitsgefühl in Münchenbuchsee und verbinde Jung und Alt. Und eine Verschiebung verhindere nicht, dass bereits am 31. Juli Feuerwerk und Knallkörper gezündet würden.

Der Grosse Gemeinderat wird das Postulat in seiner Sitzung vom 25. Januar behandeln.

hus

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