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Bueber: Die Sanierung kostet 5,9 Millionen Franken

Der Bueber im Marzili soll durch einen offenen Wasserzufluss aufgewertet werden. Jetzt hat der Gemeinderat das Aussehen festgelegt. Das Vorhaben koste rund 5,9 Millionen Franken und soll ab Oktober 2018 realisiert werden.

So sieht die beschlossene Sanierungsvariante.
So sieht die beschlossene Sanierungsvariante.
zvg

Im April 2015 musste der Bueber, die Steganlage beim Männerbad im Marzili, wegen gravierender Schäden gesperrt werden. Was aus der Anlage werden soll, liess die Stadt damals offen. Von einer Gesamtsanierung bis hin zum Rückbau der Anlage war alles möglich.

Im Dezember 2015 folgte dann ein Projektierungskredit über 130‘000 Franken und der Beschluss, den Bueber direkt via Aare erreichbar zu machen. Jetzt hat der Gemeinderat die Umsetzung der Sanierung festgelegt, wie er am Donnerstag mitteilte.

Diese beinhaltet fünf Elemente:

  • Das Bueberseeli wird über einen neuen offenen Kanal, der auch als Flussbad zum Schwimmen dient, mit Frischwasser versorgt.
  • Der Zugangvom Bueberseeli zur bestehenden Liegewiese wird über eine grosse, der Geometrie des alten Aarelaufs nachempfundenen Betontreppeerfolgen.
  • Ein Holzsteg, der sich an der nördlichen Seite über die ganze Länge des Bueberseelis erstreckt, soll zum Verweilen einladen. Die für den Bueber typische Steganlage mit aareseitiger Abschlusswand wird gänzlich in Holz erneuert.
  • Für Schlauchbootfahrendewird eine grosszügige Auswasserungsstelle geschaffen
  • Das Habitatder heutigen Biberpopulation wird in Zusammenarbeit mit der Biberfachstelle zu erhalten versucht.

Insgesamt werde der Bueber mit diesen Massnahmen das Marzili weiter aufwerten.

Bei den Kosten für die Sanierung rechnet der Gemeinderat mit rund 5,9 Millionen Franken (Kostendach).

2,4 Million für mehr Attraktivität

Neben den Basiskosten für die Sanierung fliesst ein grosser Teil dieser Summe in den Hochwasserschutz der Stadt Bern im Marzili. Für die geplanten Attraktivitätssteigerungen, wie den offenen Zuflusskanal oder die Vergrösse- rung des Auswasserungsbereiches, werden zurzeit Kosten von rund 2,4 Millionen ver anschlagt.

Der Gemeinderat habe die Verwaltung beauftragt, ihm bis ins erste Quartal 2017 zuhanden des Stadtrats einen Baukredit vorzulegen.

Die Bauarbeiten werden rund ein halbes Jahr dauern und können nur während der Niedrigwasserperiode zwischen Oktober und April stattfinden. Aufgrund der Fristen für die Kreditgenehmigung sowie der Dauer der Bewilligungsverfahren könne frühestens im Oktober 2018 mit den Arbeiten begonnen werden.

(pd)

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