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Bürgerliches Bündnis will niedrigere Steuern und bürgernahe Polizei

Wegen des Hin und Hers um die Stapi-Kandidaturen sind die eigentlichen Wahlen für den Berner Gemeinderat in den Hintergrund gerückt. Am Dienstag stellten nun die bürgerlichen Kandidierenden für die Stadtberner Exekutive ihre Ideen den Medien vor.

Karin Hess-Meyer ist die einzige Frau auf der Liste von SVP und FDP.
Karin Hess-Meyer ist die einzige Frau auf der Liste von SVP und FDP.
Urs Baumann

Als einzige Frau auf der gemeinsamen Liste von SVP und FDP kandidiert Karin Hess-Meyer. Sie sei im Bürgerlichen Bündnis federführend bei Familienthemen, hält das Bündnis fest. Die SVP-Frau setzt sich für ein einheitliches Schulmodell und eine professionelle Schulkommission in der Stadt Bern ein. Ebenfalls für die SVP steigt Stadtrats-Vizepräsident Rudolf Friedli ins Rennen. Er erläuterte die finanzpolitischen Ziele der Bürgerlichen, wonach der Steuerfuss von 1,54 auf 1,49 sinken soll. Ausserdem gebe es Doppelspurigkeiten zu beseitigen. Stellen wie die städtische Energieberatung brauche es nicht, sagte Friedli.

Beat Schori (SVP) schlug derweil die Einführung eines Wirtschaftscoaches vor, um ökonomische Verfahren zu vereinfachen. Die Stadt Bern bleibe nur lebendig, wenn die Liste der weggezogenen Firmen nicht immer länger werde, sagte der frühere Grossrat und Stadtratspräsident. Für die FDP kämpft Stadtrat Bernhard Eicher um einen Sitz im Gemeinderat. Er fordert für Bern mehr Sicherheit durch eine «bürgernahe Polizei». Videoüberwachung brauche es «nicht per se, sondern wohldosiert».

Auch FDP-Stadtrat Alexandre Schmidt will in die Stadtberner Exekutive. Er setzt sich für ein verdichtetes Bauen in der Stadt ein. Mit rund 25 Prozent seien ausserdem zu viele Gebäude denkmalpflegerisch geschützt, sagte Schmidt. Dadurch fehle Freiraum für Investitionen.

SDA/dln

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