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Burglind stoppt die Wanderer

Burglind und Evi wirken nach: Einige Wanderwege sind nach den Stürmen immer noch durch Fallholz versperrt.

Hans Ulrich von Gunten (l.) und Marcel Zaugg begutachten die Sturmschäden im Grossholz.
Hans Ulrich von Gunten (l.) und Marcel Zaugg begutachten die Sturmschäden im Grossholz.
Beat Mathys

Der Abschnitt ist zwar nur ­etwa 50 Meter lang. Trotzdem ist es unmöglich, die Tannen zu zählen, die kreuz und quer über dem Weg liegen. Einige Dutzend sind es bestimmt. Sie sind umgeknickt oder entwurzelt und stark ineinander verkeilt. An ein Durchkommen ist nicht zu denken.

Der Sturm Burglind von Anfang Jahr hat im Grossholz bei Gümligen beträchtliche Schäden hinterlassen. Die wichtigsten Waldwege, die auch als Zufahrten für die Forstwirtschaft dienen, sind mittlerweile wieder frei. Andere sind noch durch Fallholz versperrt. «Die Waldbesitzer erhalten keine Frist, bis wann die Wanderwege geräumt sein müssen. Das wäre rechtlich gar nicht möglich», sagt Hans Ulrich von Gunten, technischer Leiter beim Verein Berner Wanderwege. Er geht aber davon aus, dass die meisten Wege im Verlauf des Frühlings oder im Frühsommer wieder frei sind. Schliesslich sei es auch im Interesse der Wald­besitzer, das Fallholz rasch zu ernten und es damit vor Käfer­befall zu bewahren.

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